Digital Services Act: Musk akzeptiert die strikten Regeln für Inhalte der EU – und will Trump zurück zu Twitter holen
Mehr Transparenz bei Algorithmen gehört zu Musks Plänen für Twitter.
Foto: ReutersDüsseldorf, New York. Tech-Milliardär Elon Musk, der den Kurznachrichtendienst Twitter übernehmen will, sieht in seinen Plänen für mehr Redefreiheit auf der Plattform keinen Widerspruch zu den strikten Regeln für Inhalte der EU. „Wir sind so ziemlich einer Meinung“, sagte Musk in einem gemeinsamen Video mit EU-Kommissar Thierry Breton. In Europa wurde mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) gerade erst eine strengere Aufsicht über Online-Plattformen beschlossen.
Breton sagte, er habe Musk das DSA erklärt. „Ich denke, es entspricht exakt meinem Denken“, sagte der Tech-Unternehmer danach. Er stimme allem zu, was Breton gesagt habe.
Mit dem DSA soll unter anderem sichergestellt werden, dass illegale Inhalte wie Hassrede nach entsprechenden Hinweisen schneller aus dem Netz entfernt, schädliche Desinformation und Kriegspropaganda weniger geteilt und auf Online-Marktplätzen weniger gefälschte Produkte verkauft werden. Dafür müssen Plattformen wie Instagram ihre Empfehlungsalgorithmen erstmals transparenter machen.
Mehr Transparenz bei Algorithmen gehört auch zu Elon Musks Plänen für Twitter. Zugleich kritisiert er den Kurznachrichtendienst dafür, dass er aktuell zu viele grundsätzlich legale Inhalte von der Plattform verbanne.