Schindler: Fahrstuhl der Zukunft: Aufzüge sollen zu vernetzten Verkehrsmitteln werden
Aufzughersteller Schindler hat mit Künstlicher Intelligenz den Aufzug der Zukunft entwickelt.
Foto: SchindlerBerlin. Man kennt das. Da steht man mit Fremden oder unliebsamen Kollegen im Gebäude und wartet, dass der Aufzug kommt. Was macht man jetzt? Einen Smalltalk beginnen? Oh, Gott, bloß nicht wieder übers Wetter! Erst recht unangenehm kann es werden, wenn der Lift endlich kommt und man eng an eng in der Kabine steht. Handy checken geht ja nicht – kein Empfang. Also Blick nach unten, Schweigen.
Diese Fahrstuhl-Situationen, womöglich untermalt mit Dudelmusik, sollten eigentlich der Vergangenheit angehören. Jedenfalls, wenn es nach den führenden Herstellern wie Otis, Kone oder eben dem Marktführer in Deutschland geht: Schindler, dem Schweizer Familienunternehmen mit Deutschland-Zentrale in Berlin-Mariendorf. Seit einigen Jahren hat man dort die Digitalisierung entdeckt und die Künstliche Intelligenz (KI) und damit den „Aufzug der Zukunft“ gestaltet.
Bei den „Schindler Days“ vergangene Woche konnten Interessierte erleben, was das genau heißen soll. Denn aus Sicht von Schindler haben sich Aufzüge und Fahrtreppen mittlerweile „zu vollständig integrierten digitalen Säulen intelligenter Gebäude (Smart Buildings) entwickelt“. Oder anders gesagt: „Digitale Aufzugsysteme kommunizieren aktiv mit Fahrgästen und Gebäudebetreibern“.