Gesundheitsbranche: Vaya Health will Apotheken beim Aufbau von Schnell-Lieferdiensten helfen
Wickop ist der Gründer von Vaya Health.
Foto: UnternehmenDüsseldorf. Thomas Wickop ist Apotheker in sechster Generation. Seit er vor zwei Jahren die Einhorn Apotheke in Darmstadt übernommen hat, treibt ihn eine Frage um: „Wie kann ich sicherstellen, dass die Apotheke auch in 30 Jahren noch existiert?“ Die Grübelei hat den 32-Jährigen zum nebenberuflichen Gründer gemacht.
Mit dem Start-up Vaya Health will er Vor-Ort-Apotheken fit machen für eine Welt, in der Kunden Onlinebestellungen und schnelle Lieferungen einfordern. „Wenn wir als Apotheker nichts unternehmen, werden wir von digitalen Plattformen verdrängt“, sagt Wickop.
Konkret sollen Apotheker unter dem Dach von Vaya eigene Schnell-Lieferdienste aufbauen – und sich so gegen Start-ups wie First A, Cure oder Mayd wehren. Die drängen in Erwartung eines Online-Bestellbooms durch das E-Rezept seit Ende des vergangenen Jahres auf den Markt, First A ist inzwischen Teil von Shop Apotheke. Das Konzept: Kunden bestellen Medikamente per App, die dann innerhalb von Minuten per Fahrradkurier ausgeliefert werden. Per Chat sind Beratungsgespräche möglich.