Y Combinator: Trends aus dem Silicon Valley: In diesen Bereichen florieren Start-ups trotz Krise
Während der Pandemie war es im Silicon Valley ruhig.
Foto: imago images / xim.gsSan Francisco. Tech-Konzerne wie Airbnb, Stripe oder Coinbase hat sie hervorgebracht: Die Start-up-Schmiede Y Combinator gilt als eine der wichtigsten Institutionen für Gründerinnen und Gründer im Silicon Valley. Aus 19.000 Bewerbungen wählte die Organisation zuletzt 240 Jungfirmen aus, die jeweils mit 500.000 Dollar unterstützt werden.
Der langjährige Investor Bernhard Gold, Venture-Partner bei Relay Ventures, sagt: Es gebe etliche hervorragende Start-up-Schmieden im Silicon Valley, der Y Combinator sei die bekannteste. Sie hat sich außerdem den Ruf erarbeitet, Frühindikator für Trends und Entwicklungen zu sein.
Welche Ideen sind es, in denen eine Talentschmiede wie der Y Combinator aktuell Potenzial sieht? Auf den sogenannten Demo Days stellten die geförderten Gründerinnen und Gründer kürzlich ihre Geschäftsmodelle und -ideen vor. Das Handelsblatt identifizierte aus den Präsentationen vier zentrale Bereiche, in denen Start-ups derzeit besonders gefragt sein könnten.
1. Fokus auf Geschäftskunden
Während sich Unternehmen aus dem Silicon Valley über Jahre auf Lösungen für Endkunden konzentrierten, geht der Trend mittlerweile zu Produkten für Unternehmenskunden. Mit 148 Firmen fokussierte sich mehr als die Hälfte der über den Y Combinator geförderten Unternehmen auf Lösungen für Geschäftskunden.