Global Wealth Report 2022: Zahl der Dollarmillionäre nach Corona gestiegen
Laut dem Global Wealth Report der Credit Suisse gibt es im Jahr 2021 mehr Superreiche als je zuvor.
Foto: ReutersZürich. Eine starke Weltkonjunktur und eine Rally an den Finanzmärkten haben im vergangenen Jahr einen beispiellosen Vermögenszuwachs befeuert. Das geht aus dem Global Wealth Report hervor, den die Credit Suisse am Dienstag vorgestellt hat. Demnach wuchsen die globalen Vermögen 2021 um 41,5 Billionen Dollar auf insgesamt 463,6 Billionen Dollar.
Das entspricht einem Wachstum von knapp zehn Prozent. Bei konstanten Wechselkursen beträgt der Vermögenszuwachs sogar 12,7 Prozent – so viel wie noch nie in der 20 Jahre zurückreichenden Datenreihe.
Im Durchschnitt ist das Vermögen von jedem Erwachsenen auf der Welt auf rund 87.500 Dollar gestiegen, wie aus der Studie weiter hervorgeht. Der Boom ließ immer mehr Menschen in die Riege der Millionäre aufsteigen: Den Daten zufolge gibt es weltweit mehr als 62,5 Millionen Menschen, deren Vermögen abzüglich Schulden mehr als eine Million Dollar beträgt.
Global Wealth Report 2022: Weltweit mehr als 62 Millionen Millionäre
Als Grund nennt der Ökonom Anthony Shorrocks, der die Studie im Auftrag des Credit Suisse Research Institute erstellt hat, den Post-Corona-Boom. „Es war der perfekte Sturm.“ Das Bruttoinlandsprodukt sei gestiegen, ebenso die Finanzmärkte. „Wir haben beinahe eine Explosion der Vermögen beobachtet.“