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AnalyseItalien vor der Parlamentswahl: Wie rechts ist das Land wirklich?

Laut Umfragen könnte am Sonntag mehr als die Hälfte der Italiener für rechte Parteien stimmen. Wer genau sind diese Wähler – und was treibt sie an?Christian Wermke 23.09.2022 - 17:35 Uhr Artikel anhören

Durch das Land geht ein tiefer Spalt: hier die Linken, da die Rechten.

Foto: GIANNI CIPRIANO/The New York Tim

Rom. Stefano Zumino harrt seit mehr als zwei Stunden in der ersten Reihe aus. Der 75-Jährige will Giorgia Meloni ganz aus der Nähe sehen, wenn sie gleich in Genua bei einer Wahlkampfveranstaltung auf die Bühne tritt.

Meloni, das ist die neue Hoffnung von Italiens Rechten – und auch die von Zumino. „Ich habe schon immer rechts gewählt“, sagt der Rentner, eine Fahne von Melonis Partei Fratelli d’Italia (FDI) in der Hand. Ganz früher habe er für Silvio Berlusconi gestimmt, später für die rechte Lega, jetzt will er Meloni wählen.

„Sie ist kohärent“, sagt er – seit Jahren verfolge sie die gleichen Ziele. Er mag sie wegen ihrer klaren Worte, weil sie das Grundeinkommen abschaffen will, gleichzeitig mehr Jobs für junge Menschen verspricht. Und was ist mit der postfaschistischen Vergangenheit? „Das ist doch alles Quatsch“, sagt Zumino. „Den Faschismus gibt es nicht mehr, das ist eine Inszenierung der Linken.“ Den Kommunismus hingegen – den gebe es bis heute. „Und den müssen wir bekämpfen.“

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