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Lufthansa und Co.Airlines planen mehr Platz und Komfort in der Kabine

Mehr Beinfreiheit und Komfort – Airlines investieren in die Kabinenausstattung. Wohl auch, weil die Fluggesellschaften ein lukratives Zusatzgeschäft wittern.Jens Koenen 05.12.2022 - 08:32 Uhr Artikel anhören

Auch in der Business-Klasse können die Passagiere ihren Sitz gezielt auf die eigenen Wünsche abstimmen.

Foto: dpa

Frankfurt. Bei einer Befragung von rund 26.000 Bürgerinnen und Bürgern durch die US-Luftfahrtbehörde FAA gab es für den Komfort an Bord vieler Airlines ein vernichtendes Urteil. Viel zu eng sei es, Befragte berichteten von Krämpfen und Schmerzen, einige schrieben gar von Folter.

Um möglichst viele Tickets verkaufen zu können, rückten die Fluggesellschaften die Sitze in der Vergangenheit immer enger zusammen. Doch damit könnte nun Schluss sein. Weltweit investieren Fluggesellschaften in ihre Kabine. Mehr Premiumqualität für die Masse – das ist das neue Motto.

Das „Pimpen“ der Kabine ist aber kein Altruismus. Die Airline-Manager beobachten, dass Fluggäste bereit sind, mehr Geld auszugeben für eine komfortablere Reise. Und hoffen, dass das trotz der hohen Inflation so bleibt. Auch Privatreisende würden häufiger Premiumangebote buchen, erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich. Doch wie komfortabel reisen wir künftig wirklich? Ein Überblick über die Pläne zu mehr Beinfreiheit, mehr Premium-Sitze, neue Schlafreihen und flexiblere Umbuchungs-Services.

Lufthansa, American Airlines und Co.: Mehr Beinfreiheit für alle?

Viel Platz bietet die Branche den Kunden in der Economy-Klasse derzeit nicht. Bei europäischen Fluggesellschaften beträgt der Sitzabstand 70 bis 85 Zentimeter – gemessen zwischen zwei gleichen Punkten an hintereinanderstehenden „Stühlen“. Einige asiatische Anbieter und auch die Golfairlines gehen schon mal auf bis zu 86,5 Zentimeter. Das gibt es auch bei American Airlines. Doch gleichzeitig finden sich in den USA auch Gesellschaften, wo der Abstand maximal 79 Zentimeter misst. Zu wenig, finden viele Passagiere.

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