Vonovia, LEG, TAG: Welches Potenzial steckt jetzt in Immobilien-Aktien?
Die Immobilienbranche leidet in der aktuellen Krise besonders stark. Dennoch gibt es für Anleger Chancen.
Foto: imago images/Ralph PetersBei Vonovia, Deutschlands größtem Vermieter, liegt das Minus bei 50 Prozent, ganz ähnlich sieht es beim zweitgrößten Unternehmen LEG Immobilien aus. Noch deutlicher ist das Minus bei einem weiteren großen Konzern: TAG Immobilien. Der Wert der Aktien sank seit Jahresanfang sogar um 75 Prozent.
Für Anleger ergibt sich daraus ganz offensichtlich eine Frage: Sind die Papiere der Immobilienkonzerne derzeit echte Schnäppchen? Oder sind Immobilienkonzerne durch die krisenbedingte harte Trendwende am Markt strukturell schlechter aufgestellt als Unternehmen aus anderen Branchen? Ein Überblick über die aktuellen Analysteneinschätzungen.
Immobilienkonzern Vonovia: „Attraktive Bewertung im Vergleich zu den Risiken“
Analysten sehen bei Vonovia durchaus großes Potenzial. Beim Dax-Konzern aus Bochum mit 550.000 Mietwohnungen im Bestand empfehlen etwa 16 Analysten einen Kauf, sieben raten dazu, die Aktien zu halten. Dagegen empfiehlt nur ein Marktkenner den Verkauf.