Goldpreis-Entwicklung: Experten erwarten 2023 Goldpreis auf Rekordhöhe
Von seinem Jahreshoch im März ist der Goldpreis rund zehn Prozent entfernt.
Foto: DpaFrankfurt. Eigentlich soll Gold für Sicherheit im Depot sorgen, doch für Edelmetall-Investoren war 2022 ein nervenaufreibendes Jahr. 2023 könnte zwar ebenfalls ereignisreich werden, sollte es zu den Szenarien kommen, die Experten für möglich halten. Doch für den Goldpreis sind die Aussichten gar nicht schlecht: Er könnte auf neue Rekordwerte steigen.
2022 hatten die deutlich anziehenden Inflationsraten und der Ukrainekrieg den Goldpreis zunächst auf rekordnahe 2000 Dollar getrieben. Dann griffen die Notenbanken in den USA und in der Euro-Zone ein und erhöhten die Leitzinsen so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Weil Gold keinen Zins trägt, sackte der Preis auf 1600 Dollar je Feinunze ab. Nun könnten die Leitzinsen bald ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben, während die Inflation hoch bleibt und auch kein Kriegsende in Sicht ist. Wird 2023 also ein Jahr für die Krisenwährung Gold? Was Anleger erwarten sollten – und warum sie den Dollar im Blick behalten sollten.
Bereits im vergangenen Jahr hielt sich das Edelmetall trotz der beschriebenen Berg-und-Tal-Fahrt sehr viel besser als die meisten anderen Anlagen: Gold beendete das Jahr rund zwei Prozent im Plus bei 1835 Dollar und wurde damit seiner Schutzfunktion gerecht.