Freizeitimmobilien: So schwer ist der Kauf von Skihütten im Ausland
In Schweizer Immobilien zu investieren, ist nicht leicht.
(Credit: Engel& Völkers)
Foto: HandelsblattViele Normalsterbliche und Anleger lockt zum Start der Skisaison der Gedanke an den Kauf einer Ferienimmobilie in den Alpen. Die Nachfrage nach erstklassigen Wohnimmobilien in Skigebieten ist trotz der Auswirkungen der Pandemie ungebrochen.
Dadurch sind die Immobilien- und Grundstückspreise in Wintersportorten wie Gstaad, St. Moritz, Kitzbühel oder Kaprun im Salzburger Land zuletzt deutlich gestiegen.
Nach aktuellen Zahlen des Immobilien-Investmentmanagers Savills stiegen die Angebotspreise für Premium- und Luxus-Wohnimmobilien in den 46 untersuchten Skigebieten weltweit 2021 um durchschnittlich mehr als 20 Prozent. Doch was müssen Interessenten in der Schweiz und Österreich beachten? Wo ist der Markt heiß gelaufen – und wo weniger? Im Folgenden dazu ein Überblick.
Profi- wie Privatanleger in Deutschland können nicht ohne Weiteres direkt in den Schweizer Wohnimmobilienmarkt investieren. Es gibt hohe rechtliche Hürden für ausländische Immobilienkäufer ohne Wohnsitz in der Schweiz. Ausländer müssen meist beim Immobilienkauf eine Bewilligung des zuständigen Kantons einholen. Eine Ausnahme bilden Kontingente für Zweitwohnungen, die einige Ferienregionen für den bewilligungsfreien Verkauf an Ausländer vorhalten können. Das heizt die Spekulation jedoch weiter an.