Virtuelle Welt: Anleger entdecken das Metaverse für sich – doch Vorsicht ist angebracht
Das Thema Metaverse umfasst die unterschiedlichsten Branchen.
Foto: APKöln. Die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschwimmen immer mehr – ein Trend, von dem die Fondsbranche profitieren will. Sie hat das Metaverse für sich entdeckt.
Vor dreißig Jahren prägte Science-Fiction-Autor Neal Stephenson den Begriff. Jetzt erlebt sein Roman „Snow Crash“ ein Comeback. Wichtiger als die echte Welt ist für die Hauptfigur des Buches ein virtueller Ort, an dem sich die Menschen mit ihren selbst gestalteten Avataren treffen – eben das Metaverse. Nicht nur für Technik-Freaks ist es „the next big thing“, das Web 3.0 nach Internet und Smartphone.
Im vergangenen Jahr haben mindestens zehn Vermögensverwalter Fonds aufgelegt, die in Aktien von Unternehmen investieren, die an der Entwicklung des Metaverse beteiligt sind oder es in ihr Geschäftsmodell integrieren wollen.
Ein Performance-Vergleich der einzelnen Anlagevehikel ist bislang nur begrenzt aussagefähig – dafür sind die Fonds nicht lange genug am Markt. Die laufenden Kosten sind beim Allianz-Produkt mit 2,1 Prozent pro Jahr am höchsten. Mit jährlich 0,3 Prozent am günstigsten ist der Indexfonds von Franklin Templeton.