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FührungswechselNeue Geschäftsführerin der Finanzagentur kommt von der Deutschen Bank

Eva Grunwald wird neue Geschäftsführerin der für das Schuldenmanagement der Bundesrepublik zuständigen Behörde. Damit löst sie im April Jutta Dönges ab. 25.01.2023 - 13:25 Uhr Artikel anhören

Eva Grunwald löst Jutta Dönges als Geschäftsführung der Finanzagentur ab.

Foto: dpa

Berlin. Von der Deutschen Bank zur Finanzagentur: Eva Grunwald ist zur neuen Geschäftsführerin der für das Schuldenmanagement der Bundesrepublik zuständigen Behörde bestellt worden. Sie folgt ab 1. April auf Jutta Dönges, die die Agentur im Oktober nach fast fünf Jahren auf eigenen Wunsch verlassen hat.

„Frau Grunwald ist eine ausgewiesene Finanzexpertin und genießt als Managerin einen hervorragenden Ruf“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Florian Toncar. Die studierte Betriebswirtin war zuletzt in der Deutsche-Bank-Gruppe als konzernweite Leiterin des Produktmanagements Immobilien und als Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse AG tätig.

Die in Frankfurt ansässige Finanzagentur verantwortet nicht nur das Schuldenmanagement des Bundes. Sie verwaltet auch den Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) sowie den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) und ist Trägerin der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).

Grunwald soll für diesen Bereich zuständig sein, während Tammo Diemer der Geschäftsführer Markt bleibt. Ihre Vorgängerin Dönges wird den Angaben zufolge dem Bund verbunden bleiben - etwa als Finanzvorständin der Uniper SE und als Vertreterin des Bundes in Aufsichtsorganen.

Die Finanzagentur organisiert in diesem Jahr für den Bund eine Rekordsumme: Wegen der hohen Kosten der Energie- und Coronakrise muss sie am Markt mehr als eine halbe Billion Euro bei Investoren auftreiben. Das erfolgt in der Regel über regelmäßige Versteigerungen. Bundeswertpapiere sind bei vielen Anlegern gefragt, da ihnen von allen führenden Ratingagenturen eine niedrige Ausfallwahrscheinlichkeit bescheinigt wird. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF wiederum hat in der Corona-Krise Unternehmen wie die Lufthansa oder den Tourismuskonzern Tui gerettet.

rtr
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