Aldi, Edeka und Co.: Mit welchen No-Name-Produkten spare ich Geld?
Verbraucher können viel Geld sparen, wenn sie zu Handelsmarken greifen – oft ohne Qualitätseinbußen.
Foto: PR, Handelsblatt [M]Düsseldorf. Nach dem Kaufrausch ist der Einkaufwagen voll. „Shit! Habt ihr auf die Preise geachtet?“, fragt eine der Kundinnen. Die Edeka-Verkäuferin beruhigt: „Entspannt euch! Bei uns gibt es über 7000 Lebensmittel zum Discountpreis.“
Mit diesem TV-Spot wirbt Deutschlands größter Lebensmittelhändler um Kunden, die zu Aldi, Lidl und Co. gewechselt sind. Discounter haben 2022 laut Marktforscher GfK fast sechs Prozent Marktanteil hinzugewonnen. Sie profitieren davon, dass die Lebensmittelpreise um 13,4 Prozent gestiegen sind. Vielen Konsumenten ist das zu teuer – sie kaufen vermehrt No-Name-Produkte ein.
Diese Handelsmarken gibt es vor allem beim Discounter: Sie machen damit laut Branchenkennern 60 bis 90 Prozent ihres Umsatzes. Bei Rewe oder Edeka liegt der Anteil der „Ja“ oder „Gut & Günstig“-Produkte bei 25 Prozent des Umsatzes. Ob Discounter oder Supermarkt: Kunden können mit Handelsmarken im Schnitt 45,5 Prozent sparen, zeigen Daten der Preistransparenz-App Smhaggle, die exklusiv für das Handelsblatt ermittelt hat, wann der Preisunterschied besonders groß ist.
Preisersparnisse von mehr als 60 Prozent bei Edeka, Aldi und Co.