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SVB-PleiteBankaktien auf Erholungskurs – Kursgewinne bis zu 45 Prozent

Nach der SVB-Pleite gerieten die Papiere weltweit unter Druck. Am Dienstag können sie einen Teil der Verluste wieder wettmachen.Astrid Dörner, Charlotte Raskopf 14.03.2023 - 18:53 Uhr Artikel anhören

Die Aktien machten ihre kräftigen Kursverluste zum Teil wieder wett.

Foto: dpa

Düsseldorf, New York. Nach starken Verlusten infolge der Pleite der Silicon Valley Bank sind Bankaktien am Dienstag auf einen Erholungskurs eingeschwenkt. Papiere der Deutschen Bank gewannen gut vier Prozent, nachdem sie am Vortag um knapp fünf Prozent abgesackt waren. Commerzbank-Aktien legten 4,4 Prozent zu. Am Montag waren die Papiere mit einem Minus von 12,7 Prozent noch die größten Verlierer im Dax gewesen.

Auch Aktien von US-Banken erholten sich am Dienstag an der Wall Street. Die Papiere der großen Geldhäuser konnten ihre Verluste vom Vortag größtenteils wettmachen und von der Rally profitieren. JP Morgan Chase, Amerikas größte Bank, legte bis zum frühen Nachmittag knapp ein Prozent zu, die Bank of America gewann 1,2 Prozent. Auch der Onlinebroker Charles Schwab, dessen Aktie am Montag unter Druck geraten war, lag mit rund neun Prozent deutlich im Plus.

Noch größer waren die Kursbewegungen bei den kleinen regionalen Banken. Papiere der First Republic Bank, die am Montag noch fast 62 Prozent verloren hatten, legten mehr als 30 Prozent zu, die Aktie von PacWest stieg um fast 45 Prozent. Sie war am Vortag um 21 Prozent gefallen. Titel der Western Alliance gewannen knapp 20 Prozent, nach einem Minus von fast 47 Prozent am Montag.

Infolge der SVB-Pleite haben börsennotierte Finanzinstitute auf der ganzen Welt Bloomberg zufolge binnen zwei Tagen 465 Milliarden Dollar an Wert verloren. Bei Anlegerinnen und Anlegern griff die Sorge um sich, die Krise der Silicon Valley Bank könne auf andere Geldinstitute übergreifen – in der Folge trennten sie sich von entsprechenden Aktien.

Martin Gruenberg, Chef der US-Einlagensicherung FDIC, hatte noch vor einer Woche vor den nicht realisierten Verlusten in den Anleiheportfolios der Banken gewarnt, die sich branchenweit auf 620 Milliarden Dollar belaufen. Das „schwächt die Fähigkeit einer Bank, unerwarteten Liquiditätsbedarf zu decken“, warnte er in einer Rede vor dem Institute of International Bankers, einer Lobbyorganisation.

Die Ratingagentur Moody’s hat daher den Ausblick für die US-Banken von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. „Die Banken sind im Allgemeinen gut kapitalisiert für das sich verschlechternde Geschäftsumfeld“, schreiben die Analysten. Doch nicht realisierte Wertpapierverluste seien ein Risiko.

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