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Künstliche Intelligenz Tech-Elite um Elon Musk fordert KI-Entwicklungspause

Namhafte Experten in Künstlicher Intelligenz schlagen eine sechsmonatige Entwicklungspause von Systemen wie ChatGPT vor. Elon Musk warnt schon länger vor den Risiken.Thomas Jahn 31.03.2023 - 11:22 Uhr Artikel anhören

Der Tesla-Chef warnt schon länger vor den Folgen Künstlicher Intelligenz.

Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Düsseldorf. Es ist ein „Who’s who“ der Vordenker aus der Tech-Szene: Apple-Mitgründer Steve Wozniak, Skype-Mitgründer Jaan Tallinn, Historiker und Bestsellerautor Yuval Noah Harari oder Stuart Russell, Professor für Informatik an der Universität Berkeley, sind dabei. Auch Elon Musk zählt als „Chef von SpaceX, Tesla und Twitter“ zu den Erstunterzeichnern eines offenen Briefs zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), der es in sich hat.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben fordern mehr als 1000 Experten, Unternehmer und Wissenschaftler, dass „alle KI-Labore sofort das Training von KI-Systemen, die leistungsstärker als GPT-4 sind, für sechs Monate unterbrechen“. GPT-4 ist die aktuelle Version der vom Start-up OpenAI entwickelten KI. Diese steckt hinter dem Chatbot ChatGPT, der seit Monaten für Furore sorgt.

Initiiert wurde der Brief vom „Future of Life Institute“, einer von Musk, Tallinn und anderen 2014 gegründete US-Stiftung, die sich laut Satzung „um die Reduzierung existenzieller Risiken, insbesondere von fortgeschrittener KI“ kümmert.

Als Grund nennen die Unterzeichner ein „tiefgreifendes Risiko für die Gesellschaft und Menschheit“. Die KI sei so gut geworden, dass sie Aufgaben wie Menschen erledige. Das berge die Gefahr, dass „erfüllende Jobs wegautomatisiert werden“, dass „wir mit Propaganda und Unwahrheiten überflutet werden“ und KI nicht nur smarter sei, sondern die Menschheit „in Zahl übertreffen“ und ersetzen könne.

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