Mobilität: Frage der Nachhaltigkeit: Wann ein gebrauchter Verbrenner gegenüber dem E-Auto Vorteile hat
Ein gebrauchter Verbrenner ist nicht nur günstiger in der Anschaffung als ein Neuwagen, sondern ist auch nachhaltig, weil er nicht neu gebaut werden muss.
Foto: dpaBerlin. Hoher Preis, sinkende staatliche Prämien, lange Lieferzeiten. Das sind drei Gründe, um sich beim Autokauf gegen Elektromobilität zu entscheiden. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und das nahende Verbrenner-Aus hingegen sprechen gegen den Kauf eines neuen Benziners oder Diesels.
Eine Alternative kann ein gebrauchter Verbrenner sein: Er ist nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern ist auch nachhaltig, weil er nicht neu gebaut werden muss. So die Theorie.
Die Praxis ist nicht ganz so einfach. Zwar ist der Anschaffungspreis, je nach Alter und Größe des Fahrzeugs, tatsächlich deutlich günstiger und der Wertverlust gleichzeitig wesentlich geringer als bei einem Neuwagen. Für ein neues E-Auto der Golf-Klasse müssen Käufer nach Angabe des Autoclubs ADAC derzeit noch mehr als 40.000 Euro hinlegen.
Hingegen ist ein fünf Jahre alter VW Golf mit fünf Litern Durchschnittsverbrauch und 60.000 gefahrenen Kilometern in gutem Zustand für um die 15.000 Euro zu haben. Die laufenden Kosten für Sprit, Wartung und Reparaturen können allerdings mit zunehmendem Alter des Autos zur teils unkalkulierbaren Belastung werden.