US-Präsidentschaftswahlen 2024: Joe Biden tritt noch einmal an – und kämpft gleich mit mehreren Risiken
Auf den Demokraten warten im Wahlkampf zahlreiche Herausforderungen.
Foto: dpaWashington. Der Tag, an dem Joe Biden seine Kampagne zur Wiederwahl verkündete, macht deutlich, wie der US-Präsident gesehen werden will: solide, verlässlich, von internationalen Partnern geschätzt.
In der Frühe veröffentlichte sein Team eine Videobotschaft, in der Biden den Zusammenhalt der USA beschwört. In einigen Stunden wird er eine Rede in einem Washingtoner Hotel halten und über seine Industriepolitik sprechen. Am Abend empfängt Biden schließlich den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol im Weißen Haus.
Über Monate hatte es Spekulationen gegeben, ob Biden noch einmal antreten werde. Jetzt, exakt vier Jahre nach dem Start seines Wahlkampfs für 2020, hat er offiziell verkündet, noch einmal ins Rennen für die Präsidentschaft einsteigen zu wollen. Biden ist mit 80 Jahren der älteste US-Präsident aller Zeiten.
Das Video gibt einen ersten Eindruck davon, mit welchen Botschaften Biden in den Wahlkampf ziehen wird. Biden hebt die Errungenschaften seiner Amtszeit hervor, insbesondere die milliardenschweren Investitionen ins produzierende Gewerbe. Gleichzeitig verurteilt er die Republikaner, die erneut Ex-Präsident Donald Trump zum Kandidaten nominieren könnten, als zu extrem und „Gefahr für das Land“.