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  4. Harter Wettbewerb verhagelt T-Mobile erneut die Bilanz

QuartalszahlenT-Mobile-Zahlen enttäuschen Analysten

Die US-Mobilfunktochter der Telekom hat im ersten Quartal mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Während die Erträge stiegen, zeigen sich die Märkte eher zurückhaltend. 28.04.2023 - 16:04 Uhr aktualisiert Artikel anhören

T-Mobile leidet in den USA an einem starken Konkurrenzdruck.

Foto: Reuters

Eine enttäuschende Entwicklung bei Umsatz und Kundenzustrom hat die Quartalsbilanz von T-Mobile überschattet. Selbst ein Gewinnsprung konnte Anleger am Freitag nicht von einem Einstieg bei der Tochter Deutschen Telekom überzeugen. Die Aktie fiel im vorbörslichen US-Geschäft zeitweise um gut vier Prozent, so stark wie zuletzt vor mehr als einem halben Jahr.

Die Umsätze schrumpften den Angaben zufolge im ersten Quartal überraschend deutlich um 2,4 Prozent auf 19,63 Milliarden Dollar. Das Plus bei den Telefon-Vertragskunden blieb mit 538.000 ebenfalls hinter den Analystenprognosen zurück, der Vorjahreswert von 598.000 wurde klar verfehlt.

Bei den Erträgen legte T-Mobile zu: Der operative Gewinn stieg um neun Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, nach einem Plus von rund zehn Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Netto-Ergebnis verbesserte sich sogar um 172 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. Anfang 2022 war es allerdings im Vergleich zum ersten Quartal 2021 um knapp ein Viertel eingebrochen.

Die vorgelegten Quartalsergebnisse lägen weitgehend im Rahmen der Erwartungen, kommentierte Analyst Gregory Williams vom Vermögensverwalter Cowen. Die Aktie sei zwar recht teuer, habe aber noch Luft nach oben.

T-Mobile, an dem die Telekom inzwischen die Mehrheit hält, war im vergangenen Jahr der Wachstumstreiber der Bonner Mutter. Jeweils rund zwei Drittel der Erlöse und des operativen Gewinns steuerte die US-Sparte zum Konzernergebnis bei. Allerdings musste sie zum Jahresende bereits einen ersten Umsatzrückgang hinnehmen. Die Rivalen AT&T und Verizon hatten wegen des harten Wettbewerbs zuletzt ebenfalls zu kämpfen.

Im Vergleich zur ersten Fassung hat die Nachrichtenagentur Reuters einige Angaben präzisiert und korrigiert. Zudem wurde ein fehlerhafter Vergleich gestrichen.

rtr
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