Warren Buffett: Star-Investor bei Hauptversammlung über Bankenkrise und KI
Berkshire Hathaway besitzt seit kurzem die Firma Jazwares, die Kuscheltiere herstellt, sogenannte Squishmallows.
Foto: ReutersDenver. Warren Buffett und Charlie Munger sind wieder in ihrem Element. Stundenlang sitzen sie auf der Bühne. Sie beantworten die Fragen ihrer Aktionäre, machen Witze, spielen sich die Bälle zu. Gut 40.000 Besucher sind zur Hauptversammlung nach Omaha gereist, die wegen ihres Show-Charakters den Spitznamen „Woodstock für Kapitalisten“ trägt.
Buffett führt das Konglomerat Berkshire Hathaway seit 58 Jahren. Munger ist seit Jahrzehnten sein stellvertretender Verwaltungsratschef und engster Vertrauter. Mit 92 und 99 Jahren sind sie ein Ausnahmeduo in Amerikas Konzernlandschaft. Zum Unternehmen zählen neben einer Versicherungs- und Energiesparte auch gut 80 kleine und mittelständische Firmen sowie Aktienbeteiligungen im Wert von 328 Milliarden Dollar.
Wegen ihrer Weitsicht interessiert die Anleger viel mehr als nur Details zum Kerngeschäft. Sie nutzen das Event, um Buffett zu seiner Meinung zur Bankenkrise zu fragen, genauso wie zur Zukunft des Dollars und zu den Folgen Künstlicher Intelligenz.
Buffett lieferte zum Auftakt starke Quartalszahlen und rechnet mit steigenden Kapitalerträgen im laufenden Jahr, doch er hatte nicht nur positive Nachrichten für die Aktionäre.