Immobilienmarkt: Wo man in Hamburg noch bezahlbare Immobilien findet
Der Sprung über die Elbe soll endlich glücken: Blick über Hamburg mit Hafencity (Vordergrund) und neuem Stadtviertel Grasbrook (links, Projektskizze).
Foto: SignaHamburg. Als die Eigentumswohnung von Philip Lönneker und seiner Frau mit dem dritten Kind allmählich zu klein wurde, hatten die beiden sehr klare Vorstellungen von ihrem neuen Wunschzuhause: Ein Eigenheim im Grünen sollte es sein, aber möglichst im Stadtgebiet, nicht im Speckgürtel. Lönneker: „Wir wollten eine gewachsene Infrastruktur mit Sportvereinen, allen Schularten und S-Bahn in der Nähe, und ganz ehrlich – als gebürtigen Hamburgern war uns auch wichtig, ein HH-Kennzeichen am Auto zu haben.“
Mehr noch: Die Familie wollte im Hamburger Westen bleiben, „als Kinder der Elbe kamen für uns eigentlich nur die Elbvororte infrage“. Also jene Kette von Vierteln, die sich westlich von Altona am Strom entlangreiht, wo Promenaden und Landschaftsparks immer wieder Ausblicke auf Wasser, Himmel und Ozeanriesen bieten. Eine der spektakulärsten Wohnlagen der Republik – und entsprechend begehrt.
Fündig geworden ist die Familie im westlichsten dieser Elbvororte, in Rissen. Lönneker: „Im Vergleich zu Othmarschen oder Nienstedten sind die Grundstücke dort noch finanzierbar gewesen, und wir hatten Riesenglück, ein geeignetes zu finden.“