Vonovia, LEG & Co.: Anleger spekulieren auf Trendwende bei Immobilien-Aktien
Mit gleich zwei größeren Deals hat der Konzern Cash generiert, um die Verschuldung zu senken.
Foto: imago images/Ina FassbenderDüsseldorf. Steigende Baukosten, sinkende Hauspreise, hohe Inflation: Immobilienunternehmen gehörten an der Börse in den vergangenen Monaten zu den großen Verlierern – teilweise verloren die Aktien um die Hälfte an Wert. Doch inzwischen wächst die Hoffnung, dass bald für die Bewertung der Branche unter den Investoren ein Boden gefunden sein könnte, wenn die Notenbanken mitspielen.
So schossen die Aktien von Wohnimmobilienfirmen nach den US-Inflationszahlen am Dienstag in ganz Deutschland überdurchschnittlich in die Höhe. Die US-Preissteigerung war niedriger als erwartet – für zinssensible Aktien wie die von Immobilienkonzernen ein gutes Zeichen, weil damit das Ende der Zinserhöhungen der Notenbanken schon bald bevorstehen könnte.
Zuletzt gab es vermehrt deutliche Kursreaktionen – in beide Richtungen. Für Marktbeobachter spricht ein solches Anlegerverhalten oft dafür, dass die Kurse den Boden langsam erreicht haben und auf den Moment gewartet wird, dass es wieder nach oben geht. Naht das Ende der Talfahrt? Genau diese Frage stellen sich Beobachter und Analysten derzeit.