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KombiNeuauflage mit klassischen Formen: Der neue Skoda Superb auf Tarnfahrt

Skoda setzt im Gegensatz zur Konkurrenz weiter auf den beliebten Kombi. Der neue Superb soll geräumiger, komfortabler und moderner werden als seine Vorgänger.Peter Maahn 21.07.2023 - 11:43 Uhr Quelle: SpotpressArtikel anhören

Skoda bleibt beim neuen Superb den klassischen Formen treu und bietet gleichzeitig einige Neuerungen.

Foto: Skoda

Crozet. Natürlich hat Skoda viele SUV-Modelle aller Größen im Programm. Doch die populäre VW-Tochter aus Tschechien zeigt auch bei der Neuauflage des Superb ihre Treue zu klassischen Formen.

Während sich bisherige Rivalen wie der Ford Mondeo oder Opel Insignia verabschiedeten, setzt Skoda beim Flaggschiff weiterhin auf die Limousine und vor allem auf den beliebten Kombi. Der neue Kombi wird noch geräumiger, komfortabler und ist mit jeder Menge moderner Assistenzsystemen vollgepackt.

Der Innenraum rund ums Cockpit ist bei der Tarnfahrt noch mit groben Kunststoffteilen verfremdet es lässt sich also nur wenig über den Innenraum des neuen Superb sagen. Auch der jetzt fast 13 Zoll große zentrale Bildschirm ist nur als Umriss zu erahnen.

Da alle Superb-Versionen mit Doppelkupplungsgetriebe unterwegs sein werden, hat der vertraute Schaltknüppel früherer Varianten mit manuellem Getriebe ausgedient. Der bisherige klobige Automatik-Wählhebel ist als kleines Bedienteil an die an die rechte Seite der Lenksäule gewandert.

Das sorgt für Luftigkeit zwischen den Sitzen vorne. Hinter dem Lenkrad informiert ein 10.25-Zoll-Display über die nötigen Daten. Schon erlebbar ist das nochmals gesteigerte Raumgefühl, eine traditionelle Eigenschaft bisheriger Superb-Modelle.

Mit 4,90 Metern hat der Neuling um 4 Zentimeter zugelegt. Vor allem der Fußraum im Fond überzeugt. Ein Maß, das Kombi-Fans aufhorchen lässt.

Der künftige VW Passat, der mit seinem tschechischen Pendant technisch gleichzeitig entwickelt wurde, war bislang deutlich kürzer als der Superb-Kombi. Jetzt sind die Schwestermodelle nahezu gleichlang.

Mit 4,90 Metern hat der Neuling um 4 Zentimeter zugelegt und ist nun ähnlich lang wie der VW Passat.

Foto: Skoda

Eine ähnliche Logik bei der Breite. Hier legte der VW zu, der Skoda wurde entsprechend einen Hauch schmaler. Beide messen jetzt rund 1,85 Meter.

Gleichstand auch beim Kofferraum, beide können hinter den Rücksitzen 960 Liter verstauen. Im Fall des Superbs sind das glatte 30 Liter mehr. Das alles vereinfacht die Produktion in der gemeinsamen Fabrik im slowakischen Bratislava, wohin Skoda aus Mlada Boreslav und VW aus Emden umgezogen sind.

Der Superb kommt in verschiedenen Motorisierungen daher: Wir starten mit dem 1,5-Liter-Benziner (110 kW/150 PS). Nur diese Einstiegsversion baut auf die Unterstützung eines sogenannten „Mildhybrid“. Ein von einer kleinen Batterie gespeister Generator kümmert sich um die Versorgung elektrischer Verbraucher wie zum Beispiel den Anlasser, was sonst der Motor leisten muss.

Nur die Einstiegsversion des Superb baut auf die Unterstützung eines sogenannten „Mildhybrid“.

Foto: Skoda

Zum Sparen trägt auch die bekannte Abschaltung von zwei der vier Zylinder bei, wenn mehr Kraft gerade nicht benötigt wird. Bei Auf- und Ab-Touren im französischen Jura nahe Genf hat der Motor vor allem beim Beschleunigen oder an Steigungen naturgemäß etwas mehr Mühe. Dennoch reicht die Power für Normalverbraucher völlig aus.

Der gleiche Motor arbeitet auch im Spitzenmodell, in dem er zusätzlich im Gegensatz zum „milden“ Hybrid einen starken Elektromotor an Bord hat, also ein sogenannter Plug-In-Hybrid ist. Die verbaute 25,7-kWh-Batterie reicht, um mehr als 100 Kilometer weit den Antrieb rein elektrisch zu übernehmen. Der Akku kann mit 11 kW oder mit 50 kW Gleichstrom geladen werden.

Die Gesamtleistung entspricht mit 150 kW/204 PS der des ebenfalls zur Wahl stehenden starken Zwei-Liter-Benziner. Beim späteren Verkaufsgespräch werden auch noch zwei Allradversionen zur Sprache kommen: Der 195 kW/265 PS starke Benziner als sportliche Speerspritze und der gleichgroße Diesel mit 142 kW/193 PS.

Apropos Diesel: Wer nach wie vor darauf schwört, bekommt auch eine Leistungsstufe von 110 kW/150 PS. Eine interessante Wahl für Vierfahrer wie die Gruppe der Handelsvertreter oder Service-Mitarbeiter.

Das Modell wird es auch als Zwei-Liter-Benziner oder als Diesel geben.

Foto: Skoda

Da die neuen Superb-Modelle zwar im Herbst erstmals unverhüllt gezeigt werden, aber erst im Frühjahr 2024 auf den Markt kommen, spricht Skoda noch nicht über die Preise und die Serienausstattung. Nochmals erweitert aber wird die Bandbreite der Assistenzsysteme auf Oberklassen-Niveau.

Eleganter und dynamischer als der Vorgänger

Neben den bekannten Systemen kommen Kurven- und Kreuzungsassistent neu dazu. Serienmäßig sorgt ein Frontradar, das für die Notbremsung zuständig ist. auch für vorausschauende Radfahrerschutz. An Bord sind bis zu zehn Airbags, darunter ein Zentralairbag.

Natürlich ist der neue Superb trotz kleinerer Änderungen am Design sofort als typischer Superb zu erkennen. Design-Chef Oliver Stefani nennt die Schwerpunkte: „Eleganter, emotionaler und dynamischer als der Vorgänger“.

Neben den bekannten Systemen kommen Kurven- und Kreuzungsassistent neu dazu.

Foto: Skoda

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die schlankeren Hauptscheinwerfer und Heckleuchten. Ein farbiges kristallines Element namens Crystallinium ergänzt die sechseckigen Matrix-Module der LED-Matrix-Scheinwerfer und erzeugt so eine dreidimensionale Wirkung.

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Hinzu kommt im Innenraum die Verknüpfung zweier Welten, bei der sowohl manuelle als auch digitale Bedienelemente zu finden sind. Zugleich versichert Stefani: „Zwischen unserem Superb und dem Passat der VW-Kollegen wird es keine Verwechslungsgefahr geben“. Beide sprechen ihre eigene Formelsprache und sind auf die jeweiligen Kunden zugeschnitten“.

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