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ArbeitsmarktWas die Generation Z im Job wirklich reizt

Aus dem Handelsblatt-Archiv: Die „Gen Z“ will Karriere machen, ein hohes Gehalt, aber auch die 4-Tage-Woche. Was motiviert junge Menschen noch für Leistung im Beruf?Franziska Telser 21.05.2024 - 15:43 Uhr Artikel anhören

Eine passende Work-Life-Balance ist in allen Altersklassen wichtiger als eine steile Karriere oder eine überdurchschnittliche Bezahlung.

Foto: IMAGO / Shotshop
  • Viele junge Menschen wollen den Beruf nicht mehr zum Mittelpunkt ihres Lebens machen und legen stattdessen mehr Wert auf die Vereinbarkeit mit anderen Interessen.
  • Vertreter älterer Generationen äußern deshalb immer häufiger öffentlich ihren Unmut über die Arbeitseinstellung von jüngeren Menschen: Die Kluft zwischen Jung und Alt scheint so groß wie nie.
  • Befragungsergebnisse zeigen jedoch: Die Ansprüche aller Alterskohorten an ihre Arbeit haben sich verändert. Dass es dennoch zu Konflikten kommt, liegt laut Experten daran, dass die Menschen unterschiedlichen Alters falsch miteinander kommunizieren.
  • Dabei gibt es viele Wege, das Verständnis zu verbessern. Experten geben acht Tipps, um Generationenkonflikte im Job zu vermeiden.

Berlin. Stefan Rascher würde eigentlich gerne weniger arbeiten. Der 56-jährige Unternehmer hat in seiner Laufbahn mehrere Start-ups mitgegründet und begleitet – immer wieder auch mit Vertretern der jüngeren Generation. Wenn es darauf ankommt, steht er indes oft allein da. Ein Problem am Wochenende? Die Handys der jüngeren Kollegen sind ausgeschaltet.

Der Kunde braucht kurzfristig einen Termin am Montagmorgen. Wer geht hin? Er. „Was von den Jüngeren nicht kommt, muss ich ausbügeln“, sagt Rascher.

Der 56-jährige Unternehmer hat in seiner Laufbahn mehrere Start-ups mitgegründet und begleitet.

Foto: Handelsblatt

Vor einiger Zeit habe er vier Mittzwanziger bei einer Idee als Investor unterstützt. Als der Exit nicht direkt wie gewünscht kam, hätten zwei hingeschmissen und auch die anderen beiden seien mittlerweile auf der Suche nach einer Festanstellung. Natürlich gebe es auch Ausnahmen. „Aber der Wille, in schwierigen Situationen etwas durchzuziehen, fehlt in dieser Generation oft.“

Angelina Eimecke, 25 Jahre alt, will, dass sich der Job ihrem Leben anpasst – und nicht umgekehrt. Sie studiert Wirtschaftspsychologie im Master und hat klare Vorstellungen davon, wie ihr Job nach dem Abschluss aussehen soll. Flexibel will sie arbeiten. „Schon auch im Büro.“ Aber wann sie dort ist? Das will sie selbst entscheiden können.

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