Geldanlage: Diese drei Punkte entscheiden bei MSCI-World-ETFs über Rendite
Auf den MSCI World gibt es diverse ETFs.
Foto: Getty Images (M)Frankfurt. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sind bei den Deutschen eine beliebte Anlageform. Rund 180 Euro pro Monat investieren Anleger laut dem Portal ExtraETF in ihre ETF-Sparpläne. In Zeiten hoher Inflation ist diese Form der Geldanlage für viele Investoren eine gute Alternative zu klassischen Anlageformen wie Tagesgeld oder Sparbuch.
Einer der beliebtesten Aktienindizes ist der MCSI World. Er umfasst etwas mehr als 1500 Unternehmen aus 23 Industrieländern und bildet rund 85 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung ab. Im Schnitt erzielte der Index über 20 Jahre eine durchschnittliche jährliche Rendite von knapp neun Prozent.
Dementsprechend viele ETFs gibt es auf den MSCI World. Laut der Vergleichsplattform JustETF können deutsche Anlegerinnen und Anleger zwischen 22 verschiedenen ETFs wählen. Viele Anleger schauen dort auf die Kosten, allerdings unterscheidet sich auch die Rendite, obwohl die Indexfonds gleich zusammengesetzt sind. Warum schneiden die verschiedenen MSCI-World-ETFs unterschiedlich ab? Börsenexperten sehen drei Gründe.
Ein Beispiel: So liegt im laufenden Jahr die Rendite des „HSBC MSCI World UCITS ETF USD (Acc)“ laut JustETF mit 14,81 Prozent fast einen Prozentpunkt über dem „Amundi MSCI World UCITS ETF DR UDS (D)“, der auf eine Rendite von 13,83 Prozent kommt.