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BundestagMerz will Haushaltsnotlage für 2023 zustimmen

Die CDU plant nach Worten ihres Parteichefs keinen Widerstand gegen die Pläne des Finanzministers. Deutliche Kritik kommt derweil aus Bayern.Daniel Delhaes 26.11.2023 - 10:36 Uhr Artikel anhören

Die CDU-Fraktion will nicht erneut nach Karlsruhe ziehen.

Foto: IMAGO/Political-Moments

Berlin. Die CDU will auf eine neuerliche Klage verzichten, sollte die Bundesregierung für das laufende Haushaltsjahr eine Notlage erklären. CDU-Chef Friedrich Merz soll sich entsprechend am Donnerstagabend beim traditionellen Kaminabend der Unions-Ministerpräsidenten erklärt haben. „Für 2023 ist es ok“, zitieren Teilnehmer Merz. Sein Sprecher wollte sich auf Nachfrage dazu nicht äußern.

Wie es weiter aus der Runde hieß, soll Bayerns Ministerpräsident Markus Söder weniger nachsichtig argumentiert haben. Der CSU-Politiker wurde mit den Worten zitiert, dass er sich die Begründung genau anschauen wolle, mit der die Bundesregierung nun kurz vor Jahresschluss angesichts des Urteils des Bundesverfassungsgerichts eine Notlage erkläre.

Die jetzige Notlage selbst sei allein durch das Handeln der Bundesregierung eingetreten. „Der Bundesfinanzminister hat sehenden Auges einen verfassungswidrigen Haushalt vorgelegt. Die Koalition hat ihn beschlossen“, erklärte er laut Teilnehmern der Runde im Anschluss.

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