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Pferdefleisch-SkandalIkea stoppt „vorsorglich“ Verkauf von Hotdogs

Der Skandal um Pferdefleisch bei Ikea weitet sich aus. Nun nahm der Möbelhersteller noch weitere Produkte aus den Restaurants. Inzwischen ist in den Köttbullar-Proben Pferdefleisch gefunden worden. 27.02.2013 - 17:47 Uhr Artikel anhören

Auch in Köttbullar wurde Pferdefleisch gefunden.

Foto: dpa

Stockholm. Der Fund von Pferdefleisch in Köttbullar des schwedischen Möbelriesen Ikea hat sich bestätigt: In einer „Handvoll" Proben seien bei mehreren hundert Tests der Fleischbällchen Spuren von Pferdefleisch gefunden worden, sagte Ikea-Sprecherin Ylva Magnusson am Mittwoch. Die Kette nahm in Schweden noch weitere Hackfleischgerichte desselben Produzenten aus dem Verkauf und stoppte in mehreren Ländern auch den Verkauf von Hotdogs.

Magnusson machte keine genauen Angaben dazu, wie hoch der gefundene Anteil von Pferdefleisch war. Auch bezog sie sich lediglich auf Köttbullar, in denen Pferdefleisch gefunden wurde, und nicht auf andere Hackfleischgerichte.

In einer Erklärung teilte das Unternehmen mit, es stoppe „vorsorglich" den Verkauf von Hotdogs in Frankreich, Spanien, Großbritannien, Irland und Portugal. Zudem würden in Schweden zwei weitere landestypische Gerichte nicht mehr verkauft: die Frikadellen namens Wallenbergare und sogenannter Kohlpudding, der aber nichts mit einer Süßspeise gemein hat, sondern aus Hackfleisch und Kohl besteht. Auch dieses Fleisch stamme von demselben Hersteller wie die Köttbullar.

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In Deutschland und 24 weiteren Ländern weltweit waren am Dienstag und am Mittwoch Köttbullar aus dem Verkauf genommen worden, nachdem die tschechischen Behörden Pferdefleisch in den Hackbällchen gefunden hatten.

Der schwedische Hersteller der Fleischbällchen, Dafgaard, bestätigte den Fund von Pferdefleisch. Zuvor hatte die schwedische Lebensmittelaufsicht bereits mitgeteilt, von dem Unternehmen über die positiven Testergebnisse auf Pferde-DNA informiert worden zu sein.

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Die schwedische Nachrichtenagentur TT berichtete, der gefundene Pferdefleisch-Anteil habe zwischen einem und zehn Prozent gelegen. Die Beimischung sei also höher als dies der Fall sein könnte, wenn sie auf eine Verunreinigung in einem Schlachthaus zurückzuführen wäre.

afp
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