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Während die Bevölkerung älter wird und der Bedarf an medizinischer Versorgung wächst, kämpfen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Labore mit mehreren Herausforderungen. Hierzu zählt einerseits der Fachkräftemangel, andererseits der Druck, Kosten zu senken und Abläufe zu beschleunigen. Letztere Maßnahmen dürfen jedoch nicht zulasten der Qualität gehen. In dieser angespannten Situation rücken Robotik-Unternehmen zunehmend in den Fokus. Sie entwickeln Lösungen, die Beschäftigte im Gesundheitswesen erheblich entlasten können. Beispiele zeigen, was technologisch bereits möglich ist.
Der Berufsalltag in vielen Gesundheitseinrichtungen ist von Engpässen geprägt. Die Personalnot führt zu einer Überlastung der vorhandenen Mitarbeiter und gefährdet die Versorgungsqualität. Hinzu kommt ein mittlerweile enormer administrativer Aufwand: Zeitintensive Dokumentationsprozesse belasten die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich. Gleichzeitig erfordern strenge Vorgaben, etwa durch die Medical Device Regulation (MDR), eine hohe Sorgfalt.
Für Entscheider in Laboren und der Diagnostik sind die Herausforderungen ähnlich gelagert. Es besteht ein permanenter Druck, zuverlässige Ergebnisse in immer kürzerer Zeit zu liefern. Doch auch hier ist qualifiziertes Personal für die teils hoch spezialisierten Tätigkeiten rar. Ohne die Automatisierung von Routineaufgaben ist es kaum noch möglich, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
An dieser Stelle kommen spezialisierte Robotik-Unternehmen ins Spiel. Sie liefern eine technologische Antwort auf die strukturellen Probleme des Gesundheitssektors.
Ein Robotik-Unternehmen, das sich den zuvor skizzierten Herausforderungen angenommen hat, ist die United Robotics Group. Sie wurde im Jahr 2021 gegründet. Seit dem Sommer 2025 fokussiert sie sich auf den Health- und Life-Science-Sektor. Das Unternehmen bringt langjährige Robotik-Expertise in den Sektor ein. Dabei unterscheidet sich der Ansatz von vielen traditionellen Herstellern: Die Roboter werden nicht starr programmiert, sondern mittels KI-gestützter Software vor Ort angelernt. Die Entwicklung der zugrunde liegenden Technologie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Partnern wie Pflegeorganisationen und Laboren. So ist ein hohes Maß an Praxisrelevanz sichergestellt.
Die United Robotics Group verfolgt darüber hinaus einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem nicht nur die Funktionalität, sondern auch die ethische und gesellschaftliche Integration der Technologie im Mittelpunkt steht. Akzeptanz, Datenschutz und eine partnerschaftliche Mensch-Maschine-Interaktion sind dabei zentrale Leitlinien.
Laut Unternehmenschef Wassim Saeidi steht die United Robotics Group für eine klare Haltung: Ihre Lösungen werden in Deutschland entwickelt und stehen für höchste Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards. Während viele Marktakteure noch über Zukunftsszenarien sprechen, zeigt das Robotik-Unternehmen aus Niedersachsen, dass die zukunftsweisende Technologie bereits heute konkrete Wirkung entfalten kann. Im Zentrum der Unternehmensphilosophie steht dabei folgender Anspruch: Robotik soll schützen, entlasten und das Leben verbessern.
Gemeinsam mit Co-CEO und COO Kerstin Wagner, die 2025 zur United Robotics Group stieß, soll der Fokus des Unternehmens nun konsequent auf Wachstum und Erweiterung des Produktportfolios liegen.
Im Bereich der Labore und Diagnostik ist die Notwendigkeit zur Automatisierung ebenso hoch. Hier geht es vor allem um höchste Präzision und Schnelligkeit. Das mobile Laborsystem uMobileLab der United Robotics Group veranschaulicht, wie Robotik-Unternehmen die Laborautomatisierung verändern. Die wichtigsten Eigenschaften der Labor-Roboter sind:
Die Roboter kommunizieren nahtlos mit dem Laborinformationssystem (LIMS) und können sich dank intelligenter Navigation reibungslos um das Laborpersonal bewegen. Selbst zur Benutzung von Fahrstühlen sind sie in der Lage. Das steuernde System optimiert Laborprozesse autonom und setzt automatisch Prioritäten für Notfallaufgaben. Die Vorteile sind vielfältig. Zu nennen sind eine höhere Effizienz, kürzere Durchlaufzeiten und präzisere Ergebnisse durch die Minimierung menschlicher Fehler beim Probenhandling.
In Kliniken und Pflegeheimen können Service-Roboter der United Robotics Group wie uClean und uServe einen signifikanten Beitrag zur Entlastung leisten, indem sie zeitintensive Tätigkeiten wie den Transport von Wäsche, Medikamenten oder Mahlzeiten, die Reinigung von Flächen oder das Verteilen von Wasserflaschen übernehmen. Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:
Aufgrund von Fachkräftemangel und hohem Kostendruck spielt Robotik eine zentrale Rolle, um Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu entlasten und Abläufe zu beschleunigen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
Sie fokussiert sich auf den Health- und Life-Science-Sektor und bietet KI-gestützte, vor Ort anlernbare Roboter, die in Zusammenarbeit mit Pflegeorganisationen und Laboren entwickelt wurden.
Service-Roboter wie uClean und uServe übernehmen Aufgaben wie den Transport von Wäsche und Medikamenten sowie die Reinigung, was Pflegekräften mehr Zeit für patientennahe Aufgaben verschafft.
Automatisierte Laborsysteme wie das uLab Mobile erhöhen die Effizienz, reduzieren Fehler beim Probenhandling und ermöglichen eine präzise und schnelle Verarbeitung von Proben.
Die United Robotics Group legt Wert auf ethische und gesellschaftliche Integration, Datenschutz und partnerschaftliche Mensch-Maschine-Interaktion sowie höchste Qualität und Zuverlässigkeit von in Deutschland entwickelten Lösungen.