1. Startseite
  2. Advertorials
  3. Podcast: So klingt Wirtschaft – Zukunftsthemen für Unternehmen
  4. Verwaltung: GovTech – wie gut arbeiten Staat und Start-ups zusammen?

Anzeige - Sämtliche Inhalte auf dieser Seite sind ein Angebot der jeweiligen Podcast-Partner. Für den Inhalt ist nicht das Handelsblatt verantwortlich.

Digitale VerwaltungGovTech – wie gut arbeiten Staat und Start-ups zusammen?

Digitale Lösungen für Behörden bieten Vorteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Doch bisher geht es nur langsam voran. Wie Start-ups ihre Ideen platzieren und wie sich die Verwaltungen transformieren können, klären wir im Podcast.Matthias Rutkowski 11.04.2023 - 16:43 Uhr

GovTech-Experte Timo Graf von Königsmarck von Capgemini Invent klärt im Podcast auf, wie gut Staat und Start-ups zusammenarbeiten.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Online einen Termin beim Bürgerservice vereinbaren, die Steuererklärung digital erstellen und einreichen oder ein smarter Algorithmus, der Beamt:innen über Fachressorts hinweg Informationen zu einer Person bereitstellt. Digitale Technologien und Anwendungen für öffentliche Behörden heißen Governance Technology, kurz ‘GovTech‘. Sie sollen die häufig als verstaubt geltende und langsam arbeitende Verwaltung digitalisieren und effizienter machen.

Doch was auf den ersten Blick simpel aussieht, ist in Wirklichkeit eine komplexe Angelegenheit. Denn bei der Digitalisierung von öffentlichen Institutionen geht es nicht darum, einzelne Prozesse aus der analogen in die digitale Welt zu übertragen. Schwerpunkt ist die Art und Weise, wie die Verwaltung hinter den Kulissen arbeitet, wie sie mit Bürger:innen interagiert und wie die verschiedenen Ressorts miteinander kommunizieren.

Die alarmierende Bilanz bisher: von insgesamt 575 Verwaltungsleistungen sind lediglich 33 in Deutschland flächendeckend online verfügbar, wie das Bundesinnenministerium und der jüngste Jahresbericht des Nationalen Normenkontrollrats dokumentieren. Dabei ist eine digitale Verwaltung beschlossene Sache. Mit dem Online-Zugangsgesetz, kurz OZG, entschieden sich Bund Länder vor fünf Jahren für die digitale Transformation ihrer Behörden. Jede Verwaltungsleistung sollte auch digital verfügbar sein. Wesentliche Gründe für das Scheitern sind unter anderem umständliche Prozessabläufe in der analogen Welt, ein schleppender Datenaustausch zwischen Ämtern und Fachressorts, zu viele beteiligte Akteur:innen sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Softwareapplikationen in den Behörden.

Für GovTech-Start-ups gibt es daher viele Anwendungsfelder, für die sie innovative und digitale Angebote entwickeln können. Laut einer Studie der Tech-Analyseagentur Deep Knowledge Analytics kommen die meisten GovTech-Unternehmen aus den USA, Kanada und Großbritannien. Deutschland liegt auf Platz 6, was den GovTech-Experten Timo Graf von Königsmarck von der Strategieberatung Capgemini Invent freut. „Sowohl quantitativ als qualitativ sehen wir seit Jahren einen konstanten Aufwärtstrend in der Szene“. Rund 400 junge Unternehmen aus dem Bereich Goverance Technology gibt es mittlerweile hierzulande, wovon einige bereits eine Größe erreicht haben, um regelmäßig an großen Ausschreibungsverfahren teilnehmen zu können.

In dieser Folge ‘So klingt Wirtschaft‘, dem wöchentlichen Business-Talk der Handelsblatt Media Group Solutions, erfahren Sie von Timo Graf von Königsmarck, Head of Public Sector bei Capgemini Invent,…

  • wie der Status Quo der GovTech-Szene 2023 im Detail ist,
  • welche konkreten Use Cases es von deutschen GovTech-Start-ups gibt,
  • was GovTech-Start-ups aktuell am Wachsen hindert
  • und was Sie auf dem Handelsblatt GovTech Gipfel 2023 erwartet.

Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner*innen und die Handelsblatt Media Group Solutions verantwortlich.

Zurück zur Übersicht