Technologien und Prozesse: Mit kleinen Projekten die digitale Transformation meistern und teure Fehler vermeiden
Düsseldorf. Immer noch haben deutsche Unternehmen erheblichen Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Ob vernetzte Produktionsstandorte, smarte Instandhaltungslösungen, automatisierte Fertigungsstraßen, Smartphone-Apps zur Reisekostenerstellung oder ganz simpel: papierloses Arbeiten. Viele der technisch möglichen Lösungen finden kaum bis schwer Einzug in deutsche Firmen. Besonders Mittelständler tun sich schwer, wie eine Studie des Handelsblatt Research Institutes und der Unternehmensberatung KPMG unter mittelständischen Firmen zeigt.
40 Prozent der Befragten sagen, sie hätten sich bereits Gedanken über ein digitales Geschäftsmodell für ihr Unternehmen gemacht, aber mit der Umsetzung noch nicht bewusst gestartet. Zu hoher Kostenaufwand, Unsicherheit über einen baldigen Return-on-Invest (RoI), Fachkräftemangel, unternehmenskulturelle und -strukturelle Herausforderungen sowie fehlende Expertise sind die Gründe für das Zögern.
Çiğdem Mareski, Head of Customer Project Management beim Mobilfunk- und Telekommunikationsanbieter o2 Business, hört dies oft – und kennt einen häufig gemacht Fehlern. „Haben Unternehmen den Entschluss gefasst, ihre Transformation nun konkret angehen zu wollen, sind sie oft überfordert, weil es sehr viele Möglichkeiten und Technologien gibt. Außerdem wollen sie dann meist auch zu viel auf einmal.“ Schnell entstehen dadurch Frustration, Zweifel und Kosten.
In dieser Folge erklärt Çiğdem Mareski von o2 Business…
- welche weiteren Gründe es für stockende Digitalisierungsprojekte gibt,
- wie Technologien und Prozesse bestmöglich eingeführt und in bestehende Vorgänge adaptiert werden,
- wie sich Telekommunikationsunternehmen sukzessive hin zu Technologieunternehmen entwickeln.
Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner*innen und die Handelsblatt Media Group Solutions verantwortlich.
