ESG-Reporting: So dokumentieren Mittelständler ihre Nachhaltigkeit
Wie schafft man eine einheitliche Systematik für ESG-Informationen? Das beantworten Bernd Bütow und Benjamin Mohr, CEO und Chefvolkswirt von Creditreform im Podcast.
Foto: HandelsblattDüsseldorf, Neuss. Scope-3-Emissionen, Abfall-Recycling- und Fluktuationsquote – wer die entsprechende Kennzahl nicht sofort zur Hand hat, braucht nicht in Panik zu geraten. Vielen Unternehmen geht es aktuell noch ganz genauso. Aber: Je schneller Unternehmen damit beginnen, sich mit solchen Nachhaltigkeitsdaten zu beschäftigten, desto besser.
Denn: Die Fragen danach werden kommen. Sei es von Banken und Finanzdienstleistern, die selbst immer strenger darauf achten müssen, dass sie Kredite und Finanzierungen an nachhaltige Unternehmen und Projekte vergeben. Oder von Auftraggebern. Zum Beispiel von solchen, die seit Anfang 2023 per Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sicherstellen müssen, dass ihre Zulieferer die sogenannten ESG-Kriterien einhalten. Auf Deutsch: Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung.
Die drei Buchstaben stehen für Environment – Social – Governance, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Und Daten wie Energieverbrauch, CO2-Emissionen, die Mitarbeiter:innenfluktuation oder der Anteil weiblicher Führungskräfte werden in Zukunft immer mehr darüber entscheiden, ob Geschäfte zustande kommen oder nicht.
Und hier wird’s knifflig: Bisher gibt es nämlich noch keine einheitliche Systematik für ESG-Informationen. Die braucht es aber, um Unternehmen miteinander vergleichen zu können. Genau diese Lücke gilt es jetzt zu schließen.
Und genau daran arbeiten Bernd Bütow und Benjamin Mohr, CEO und Chefvolkswirt von Creditreform. In dieser Folge von „So klingt Wirtschaft“ sprechen sie unter anderem darüber:
- Warum sie überzeugt sind, dass ESG-Daten eine neue Form der Wirtschaftsinformation werden,
- wie gut sie heute schon einzelne Branchen und Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit bewerten können und
- wie sie Unternehmen bei der Kommunikation darüber unterstützen.
Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner:innen und die Solutions by Handelsblatt Media Group verantwortlich.
