Green Computing: Wie lässt sich Digitalisierung ressourcenschonender gestalten?
Unternehmen müssen der Verpflichtung nachkommen, möglichst klimafreundlich zu agieren. Auch bei ihrer digitalen Transformation. Warum Green Computing hier eine Lösung sein kann, erzählt Erik Dörnenburg, Head of Technology bei Thoughtworks, im Podcast.
Foto: HandelsblattDüsseldorf, Hamburg. Wenn von Digitalisierung die Rede ist, geht es meist darum, wie sie verschiedenste Bereiche unseres privaten oder beruflichen Lebens verändert. Worüber wir aber auch dringend sprechen sollten, ist: welchen Einfluss die Digitalisierung auf unsere Umwelt hat. Und vor allem: Wie sich die digitale Transformation von Unternehmen umweltschonender gestalten lässt.
Denn: Unternehmen, die in Zukunft bestehen und erfolgreich sein wollen, kommen an der Digitalisierung nicht vorbei. Gleichzeitig müssen sie der Verpflichtung nachkommen, möglichst klimafreundlich zu agieren und ihre Prozesse entsprechend anzupassen.
Das Problem ist jetzt aber, dass dort, wo viele Daten verarbeitet werden, auch viel Energie benötigt wird. Wie viel, zeigt eine Studie der Universität Lancaster. Schon 2019 war die IT- und Telekommunikationsindustrie für 2,8 Prozent der globalen fossilen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zum Vergleich: Der Flugverkehr brauchte es auf 1,7 Prozent. Und das war noch vor der Corona-Pandemie, die der Digitalisierung einen zusätzlichen Schub verpasst hat.
Eine Lösung für dieses Problem kann das sogenannte „Green Computing“ sein, sagt Erik Dörnenburg, Head of Technology bei der Technologieberatung Thoughtworks. In dieser Folge von „So klingt Wirtschaft – dem Business-Talk der Handelsblatt Media Group Solutions“ spricht er unter anderem darüber, …
- was es mit dem „Green Computing“ und insbesondere der „Green Cloud“ auf sich hat,
- wie sich damit Ressourcen und Kosten sparen lassen, und
- welche Möglichkeiten Unternehmen sonst noch haben, ihre digitale Transformation nachhaltiger zu gestalten.
Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner:innen und die Handelsblatt Media Group Solutions verantwortlich.
