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Health-i Award 2025Das Mikroskop der Zukunft: Virtuelle Färbung statt Chemie

Ein Start-up aus Hannover macht den jahrzehntealten Laborprozess der Pathologie digital. Das spart Zeit, Ressourcen und Material. Patienten bekommen schneller eine gesicherte Diagnose. 08.11.2025 - 07:28 Uhr
Ali Eissing Al-Mukahal von Admorai erklärt, wie das Start-up einen jahrzehntealten Laborprozess der Pathologie digitalisiert. Foto: Solutions by Handelsblatt Media Group

Düsseldorf, Hannover. Das Start-up Admorai aus Hannover hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Gewebeproben, beispielsweise aus Biopsien, digital mit Hilfe von KI in wenigen Minuten einfärben lassen. Bisher wurden solche Proben ausschließlich chemisch eingefärbt. Das dauerte selbst bei automatischen Färbestraßen rund eine Stunde und hinterließ chemisch belastete Gewebeproben, die speziell entsorgt werden mussten.

In Deutschland werden auf diese Weise über 95 Prozent aller Proben untersucht. Trotzdem gibt es bundesweit nur rund 1700 Fachärztinnen und Fachärzte für Pathologie. Das bedeutet, ein Pathologe ist im Schnitt für etwa 48 .000 Menschen da. Doch das jahrezehntealte und komplizierte Vorgehen gehört dank admorai nun der Vergangenheit an.

Allein in der DACH-Region steigt die Zahl der Proben laut admorai weiterhin an. Schon jetzt werden jährlich rund hundert Millionen Gewebeproben eingefärbt. Zusätzlich ist Pathologie-Personal immer schwerer zu finden. „Es bleibt im Prinzip keine Wahl: Disruptive Technologien wie unsere KI sind notwendig, um die flächendeckende Patientenversorgung auch in Zukunft aufrecht zu erhalten“, sagt Ali Eissing-Al-Mukahal, leitender Ingenieur bei admorai.

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