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Corporate Venture CapitalVon Innovationen profitieren, ohne teuer zu kaufen

Der Innovationsdruck im Mittelstand ist enorm. Jasper Roll von Haufe Ventures zeigt, wie CVC Startups und Unternehmen erfolgreich verbindet und beide Seiten profitieren. 26.03.2025 - 16:22 Uhr
Jasper Roll von Haufe Ventures zeigt, wie CVC Startups und Unternehmen erfolgreich verbindet. Foto: solutions by HMG

Düsseldorf. Innovationen sind für Unternehmen heute wichtiger denn je. Gerade im Mittelstand, wo viel Expertise, aber oft weniger Risikokapital vorhanden ist, kann Corporate Venture Capital (CVC) ein entscheidender Hebel sein, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Beim CVC beteiligen sich etablierte Firmen an jungen Startups, profitieren von frischen Ideen und bleiben gleichzeitig flexibel, ohne gleich eine kostspielige Übernahme oder Fusion zu riskieren. So gelingt es, neue Technologien kennenzulernen und Markttrends frühzeitig zu erkennen.

Einer, der genau an dieser Schnittstelle zwischen Mittelstand und Startups arbeitet, ist Jasper Roll, Geschäftsführer von Haufe Group Ventures. „CVC kann ein Werkzeug sein, um Innovationen im Unternehmen zu beschleunigen. Es lässt sich darüber relativ schnell Marktinsights und Technologietrends generieren, die man in das Tagesgeschäft einbeziehen kann“, sagt Roll. Er und sein Team investieren in vielversprechende Jungunternehmen, insbesondere im Bereich B2B-Software-as-a-Service.

Laut Roll sollte man genau unterscheiden, ob es um das gezielte Erweitern des eigenen Geschäfts geht oder vor allem um frühzeitige Einblicke in neue Märkte. Wer ein Startup kauft, integriert dessen Team, Technologie und Strukturen vollständig ins eigene Haus. Ein CVC-Investment hingegen ermöglicht es, neue Entwicklungen zunächst in aller Ruhe zu beobachten und Erfahrungen zu sammeln, ohne den Jungunternehmern ihre Agilität zu nehmen. „Wichtig ist, dass man als Investor nicht zu viel Einfluss auf das Startup ausübt, damit dessen Geschwindigkeit und Autarkie erhalten bleiben“, betont Roll.

Gerade diese Eigenständigkeit fördert den Austausch: Mittelständler lernen moderne Arbeitsweisen und Denkansätze kennen, Startups erhalten Zugang zu Know-how und Kundenkontakten. So können beide Seiten voneinander profitieren – vorausgesetzt, die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt. Eine gewisse Fehlertoleranz gehört allerdings dazu, denn unternehmerisches Risiko lässt sich nicht komplett ausschließen.

Hören Sie in der aktuellen Folge unseres Podcasts:

  • Wie finden Mittelständler die „richtigen“ Startups, um von deren Technologien zu profitieren?
  • Welche Rolle spielt KI bereits heute in CVC-Investments – und wie viel Zukunftsmusik steckt noch in ihr?
  • Warum ist ein starker Netzwerkgedanke zwischen Konzernen, Startups und anderen Investoren unverzichtbar?
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