KI-Hype ohne Gewinne: Wann kommen profitable Geschäftsmodelle?
Düsseldorf. „Die Kosten für die Rechenleistung seien „eyewatering“ – also zum heulen“, twitterte Sam Altman, Chef von OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT bereits kurz nach dem Launch des Dienstes im Dezember 2022. Schätzungen gingen davon aus, dass der Betrieb der generativen KI Chat GPT täglich mindestens 700.000 Dollar kostet. Inzwischen dürfte es deutlich mehr sein.
Die Bezahlversion soll diese Kosten ausgleichen. Ob dies gelingt, ist unbekannt. Die wohl bekannteste KI-Anwendung der Welt steht damit stellvertretend für eine Frage, die mitten im Hype erstaunlich selten gestellt wird: Lässt sich mit KI Anwendungen wirklich Geld verdienen?
Denn nicht nur die Entwicklung und das Training einer KI kann dauern und hunderte Millionen kosten. Im Vergleich zu klassischer Software sind auch die laufenden Kosten sehr hoch. Die Rechenzentren sind teuer und verbrauchen viel Strom.
Noch sind Investoren weltweit bereit große Summen zu investieren in der Hoffnung auf den großen Durchbruch und hohe Marktanteile. Auch in Europa Deutschlands führendes KI-Start-up Aleph Alpha verkündete im November den Einstieg von Bosch, der Schwarz Gruppe und SAP. Mit 500 Millionen Dollar schlossen sie die zweitgrößte Finanzierungsrunde im Bereich KI ab, die es je gab.
In der aktuellen Folge "So klingt Wirtschaft" fragen wir daher unseren Gast Jens Rassloff, Chair of the Advisory Board beim Venture Capital-Fonds coparion,
- Ist der Hype gerechtfertigt?
- Wo steht Deutschland?
- Wo spart KI bereits wirklich Kosten?
- Und wo hält sie nicht, was sie verspricht?
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