Transparenz ist Trumpf: Transparenz in der Wertschöpfungskette – so geht’s Schritt für Schritt
Düsseldorf. Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Schlagwort – sie ist ein echter Business-Treiber. Marie Dollhofer, Director in der Nachhaltigkeitsberatung von EY, erklärt im Podcast „So klingt Wirtschaft“, wie Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich optimieren können. Ihre Botschaft: Wer heute handelt, kann langfristig gewinnen – in Form von Euros und Wettbewerbsvorteilen.
Warum ist das wichtig?
Mehr als 80 % der Deutschen achten laut einer Umfrage im Auftrag von Vaude darauf, dass Unternehmen transparenz über die Herkunft ihrer Produkte und deren Umweltauswirkungen kommunizieren. Doch nur zehn Prozent der Firmen wissen tatsächlich, woher ihre Rohstoffe stammen. Diese Wissenslücken kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern gefährden langfristig den Geschäftserfolg. Unternehmen, die jetzt handeln, können sich nicht nur regulatorische Hürden sparen, sondern auch neue Geschäftschancen erschließen.
Die ersten Schritte zur Transparenz
- Lieferketten kartieren: Verstehe, woher deine Rohstoffe kommen, und sammele alle relevanten Daten.
- Dialog fördern: Arbeite langfristig und vertrauensvoll mit Lieferanten zusammen – Kurzfristigkeit behindert Fortschritt.
- Interne Prozesse anpassen: Einkauf, Change Management und Nachhaltigkeitskriterien müssen Hand in Hand gehen.
Häufig habe der Einkauf Nachholbedarf, erklärt Dollhofer. Nachhaltigkeitskriterien müssen genauso wichtig sein wie Preis und Qualität. Und: Je früher du Risiken analysierst, desto größer ist dein finanzieller Vorteil.
Blick in die Zukunft
Die nächsten Jahre bringen eine krasse Technologieintegration in die Wertschöpfungskette: Von Echtzeit-Daten bis zu totaler Transparenz für Verbraucher. Unternehmen, die jetzt investieren, werden von regulatorischen Anpassungen und verschärften Anforderungen profitieren.
Erfahre im Podcast, wie du Transparenz in deiner Wertschöpfungskette schaffst und warum jetzt der beste Zeitpunkt ist, Nachhaltigkeit als Business-Chance zu sehen. Jetzt reinhören!
Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner*innen und die Handelsblatt Media Group Solutions verantwortlich.
