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Digitale PlattformenWie AI Agents komplexe Aufgaben vollkommen selbstständig übernehmen

KI-Agenten sind bereits in ersten Unternehmen im Einsatz. Und eingebettet in digitale Plattformen lassen sich so ganze Abteilungen virtuell erschaffen. 19.03.2025 - 05:15 Uhr
Tobias Regenfuß, Technologieexperte von Accenture, und Andreas Decker, CPO der Solvd Group, sprechen in "So klingt Wirtschaft" mit Podcast-Host Simone Nissen. Foto: Solutions by HANDELSBLATT MEDIA GROUP GmbH

Düsseldorf. KI-Agenten könnten bald ganze Abteilungen ersetzen – oder zumindest große Teile ihrer Aufgaben übernehmen. Die Technologie ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern wird bereits in Unternehmen eingesetzt. Doch wie gelingt die Integration? Und wo liegen die Herausforderungen?

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2024 planen 90 Prozent der Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen oder Konsumgüter, KI-Agenten in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Wer sich heute nicht mit dem Thema beschäftigt, riskiert langfristig den Anschluss. Entscheidend ist dabei, dass KI nicht einfach als isolierte Lösung betrachtet wird, sondern strategisch in bestehende Prozesse eingebettet ist.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Wie KI-Agenten in der Praxis ganze Abteilungen virtuell nachbilden
  • Welche Unternehmen bereits auf die Technologie setzen
  • Warum eine durchdachte Strategie entscheidend ist
  • Wo die aktuellen Grenzen von KI liegen

Ein konkretes Beispiel liefert die Solvd Group: Das Unternehmen nutzt KI-Agenten, um die digitale Abwicklung von Kfz-Schäden nahezu in Echtzeit zu ermöglichen. Damit werden Engpässe bei Sachbearbeitern vermieden und Kunden erhalten schneller eine Lösung. Dabei orchestrieren sogenannte Master-Agents die Arbeit spezialisierter Sub-Agents, die einzelne Aufgaben wie Kundenkommunikation oder Terminvereinbarungen übernehmen.

Auch Tobias Regenfuß, Technologie-Experte von Accenture, sieht große Potenziale in der breiten Anwendung von KI-Agenten. Besonders in der Softwareentwicklung und Produktentwicklung können KI-Agenten komplexe Aufgaben autonom bearbeiten und Prozesse effizienter gestalten. Beispielsweise können sie in der Batterieproduktion Design- und Simulationsaufgaben übernehmen, wodurch Entwicklungszeiten drastisch verkürzt werden.

Die Zukunft der Arbeit: Chancen und Herausforderungen

Trotz aller Vorteile hat die Technologie Herausforderungen. Eine der größten Sorgen ist die sogenannte „Halluzination“ von KI-Modellen – also falsche oder erfundene Informationen. Deshalb setzen Unternehmen auf „Human-in-the-Loop“-Lösungen, bei denen menschliche Experten weiterhin die Kontrolle behalten.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Regulierung: In Europa wird mit dem AI Act versucht, eine Balance zwischen Innovationsförderung und Sicherheitsvorgaben zu schaffen.

Höre jetzt die aktuelle Folge von „So klingt Wirtschaft“ und erfahre, wie Unternehmen KI-Agenten erfolgreich einsetzen.

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