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Health-i Award 2025Weniger Fehler im OP? Wie KI-Software Chirurgen unterstützen kann

Ein Drittel aller OPs hat Komplikationen – oft wegen Planungsfehlern. Kann Künstliche Intelligenz bessere Operationen ermöglichen? Das Startup Inzipio will mit KI-Planung Operationen sicherer, präziser und effizienter machen. 25.11.2025 - 10:15 Uhr aktualisiert
Im Podcast erläutert Thomas Roth von Inzipio, wie ihre Software zur Planung von Operationen dank KI den Zeitaufwand reduziert und Behandlungsfehler minimiert. Foto: Solutions by Handelsblatt Media Group

Düsseldorf. Für Operationen, vor allem in den Bereichen Orthopädie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, gilt: Eine gute und gewissenhafte Planung erhöht die Chancen auf ein bestmögliches Ergebnis. „Jährlich benötigen mehr als sechs Millionen Eingriffe eine virtuelle Planung“, sagt Thomas Roth, Co-Founder von Inzipio. Das Start-up hat eine Lösung entwickelt, mit der Chirurg:innen selbstständig Transplantate und Knochenimplantate designen können – webbasiert, intuitiv und ohne externe Abstimmung.

In Deutschland werden jedes Jahr mehr als zwölftausend Behandlungsfehler gemeldet – also Fälle, in denen Patientinnen und Patienten glauben, dass etwas schiefgelaufen ist. Etwa ein Viertel davon bestätigt sich tatsächlich: Das sind rund dreitausend echte Behandlungsfehler. In vielen Fällen bleibt es nicht bei kleinen Folgen. Bei etwa zweitausend Betroffenen entsteht ein gesundheitlicher Schaden, manchmal sogar dauerhaft. Am häufigsten passieren solche Fehler bei Operationen, vor allem in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Da, wo es um Millimeter geht, entscheidet Präzision über den Erfolg – oder eben über Komplikationen.

Das Team von Inzipio belegt den zweiten Platz mit seiner Lösung, die Chirurg:innen die virtuelle Planung von Eingriffen in der Orthopädie oder Mund- und Gesichtschirurgie samt dafür nötiger Implantate oder Knochentransplantate erlaubt. Bisher werden solche Planungsprozesse meist von externen Dienstleistern übernommen. Inzipio bringt die Planung wieder zurück in die Hände der behandelnden Ärzt:innen. „Kommunikationsprobleme zwischen Ingenieur:innen und Chirurg:innen gehören damit der Vergangenheit an“, sagt Thomas Roth, Co-Founder von Inzipio. In Summe macht die Software die Planung bis zu 90 Prozent schneller und 50 Prozent günstiger. Patient:innen erhalten somit schneller Hilfe als bisher.

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