Zu jung, zu alt: Verkehrte Welt: Altersdiskriminierung trotz Fachkräftemangel
Düsseldorf. Das heutige Gespräch stieß uns auf ein Kuriosum, dass wir überall in deutschen Unternehmen finden….
Fast alle Unternehmen klagen über Fachkräftemangel, viele klagen dass viele Mitarbeitenden in Rente gehen.
Aber wenn es dann darum geht einem Arbeitnehmer oder einer Arbeitnehmerin über 50 einen Job anzubieten, dann wird es auf einmal still. Ebenso wenn es darum geht spezielle Weiterbildungsprogramme für diese Generation aufzulegen.
Umgekehrt nehmen viele Unternehmen gerne junge Mitarbeiter – aber Berufserfahrung sollen sie bitte haben - und nicht zu viel eigenen Kopf. Stichwort: Generation Z und deren angeblich fragwürdige Arbeitsmoral.
Wie konnten wir da hinkommen? Dass der ideale Arbeitnehmer eigentlich nur zwischen 30-45 existiert? Und vor allem: Wie finden ihr einen Weg da raus? Was können Unternehmen tun um Mitarbeitende nach ihrem Potential zu entwickeln – und nicht ihrem Alter?
Dr. Iréne Kilubi ist promovierte Wirtschaftsingenieurin und hat lange für Unternehmen wie und BMW, Deloitte und Siemens gearbeitet. Heute ist sie Beraterin, Multi-Beirätin, Dozentin und Autorin. Mit der Social-Impact-Initiative JOINT GENERATIONS setzt sie sich für das Miteinander über Generationen hinweg ein. Und hat darüber auch ein Buch geschrieben: "Du bist mehr als eine Zahl – Warum das Alter keine Rolle spielt".
Hören Sie:
- warum sowohl junge, als auch ältere, Mitarbeitende diskriminiert werden,
- wie diese Diskriminierung aussieht,
- und wie Unternehmen hier gegenwirken können.
