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DeutschlandSo stark leidet auch die IT-Branche unter Personalmangel

Der IT-Fachkräftemangel wird zur Wachstumsbremse, besonders durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz. Warum der Mangel an IT-Profis jetzt dramatische Folgen hat. 09.08.2025 - 08:52 Uhr Artikel anhören
Obwohl laut dem Digitalverband Bitkom 137.000 IT-Positionen hierzulande unbesetzt sind, sinkt die Anzahl der Stellenausschreibungen. Foto: Unsplash

Berlin. In der deutschen Wirtschaft fehlen einer neuen Studie zufolge rund 109.000 IT-Fachkräfte. Vor zwei Jahren waren es allerdings noch 149.000 Personen. Trotzdem klagen die Unternehmen weiterhin über einen sehr hohen Fachkräftemangel in dem Bereich. Nur zehn Prozent der Firmen sprachen von einem ausreichenden Angebot, 85 Prozent von einem Mangel, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorging.

79 Prozent der Betriebe gehen in der Zukunft von einer Verschlechterung aus. Weil die Digitalisierung der Unternehmen, aber auch der Verwaltung voranschreite, würden eher mehr als weniger IT-Experten benötigt, sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. Außerdem verschärfe die demografische Entwicklung die Lage.

Für die Studie wurden 855 Unternehmen aus allen Branchen befragt. Die Lücke war zuletzt 2021 niedriger. Wintergerst erklärte die jüngste Entspannung vor allem mit der seit zwei Jahren sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Sechs Prozent hätten wegen der Konjunktur in den vergangenen zwölf Monaten IT-Fachkräfte entlassen, 14 Prozent erwarten dies in den kommenden zwölf Monaten. Wintergerst sagte, wie sich Künstliche Intelligenz (KI) unter dem Strich auswirken werde, sei noch nicht ausgemacht. 42 Prozent der Firmen gaben an, KI werde zu einem zusätzlichen Bedarf an IT-Stellen führen. 27 Prozent gehen von einem Stellenabbau aus.

Im Schnitt bleiben ausgeschriebene IT-Stellen 7,7 Monate frei - genauso lang wie vor zwei Jahren. Neben KI setzten Firmen auf Weiterbildungen und Quereinsteiger. Auch bei der Gewinnung von Frauen für IT-Berufe gebe es noch ein großes Potenzial, so Wintergerst.

Erstpublikation: 07.08.2025, 11:26 Uhr.

rtr
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