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Dresdner Museumsdirektorin Marion Ackermann „Die Kunst als Waffe gegen Intoleranz“

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben entscheidenden Anteil am Profil der Stadt als Elbflorenz. Generaldirektorin Marion Ackermann spricht im Interview über Pegida und die Museen als Orte politischer Diskussion.
02.09.2017 - 13:09 Uhr
Die Generaldirektorin auf der wiederaufgebauten ‚Englischen Treppe‘ im Residenzschloss von Dresden. Quelle: Imago/epd-bild, Andreas Fischer
Marion Ackermann

Die Generaldirektorin auf der wiederaufgebauten ‚Englischen Treppe‘ im Residenzschloss von Dresden.

(Foto: Imago/epd-bild, Andreas Fischer)

Dresden Unter dem Büro der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) ziehen die Touristen vorbei, die Hufe der Kutschpferde klappern. Sommersonne flutet den nicht eben stattlichen Raum im ersten Stock des Residenzschlosses. Hohe Bücherregale halten eine Handbibliothek bereit zum Nachschlagen. Die moderne Sitzgruppe ist dicht an den Schreibtisch von Marion Ackermann gerückt. Eher Studierzimmer als Repräsentationsraum, in dem sie die Zielgruppen stets vor Augen hat – die Touristen und die Dresdner. Die 52-jährige Kunsthistorikerin, die aus Düsseldorf kam, steht in Dresden 15 Museumsdirektorinnen und -direktoren vor. Sie ist dabei, den Sächsischen Museumsverbund grundlegend zu verändern.

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