Kunstmesse: Art Basel Hongkong findet zurück zur alten Stärke
Wiesbaden. Die Art Basel kehrt im März in voller Stärke nach Hongkong zurück. 242 Galerien aus 40 Ländern werden vom 26. bis 30. März im angestammten Messezentrum HKCEC erwartet. Nach Corona-bedingtem Ausfall, Verschiebung, hybrider Ausgabe und vorsichtigem Reboot im letzten Jahr steigt die Zahl der Teilnehmer jetzt um stattliche 37 Prozent, wie aus der gerade veröffentlichten Ausstellerliste hervorgeht. Rund die Hälfte von ihnen stammt aus der Region.
Die Corona-Delle hat die Messe für eine Neuorientierung genutzt. Mit 25 Erstausstellern ist deren Anteil auf zehn Prozent gestiegen, für den Schweizer Konzern eine recht hohe Zahl. Erstmals werden Branchenvertreter aus Ghana (1957), Saudi-Arabien (Hafez), Neuseeland (Fox Jensen, 2020 nur virtuell) und Portugal (Pedro Cera) in der ehemaligen Kronkolonie präsent sein.
Aus Deutschland feiern Hua International (Berlin) und Michael Zink (Seubersdorf) Premiere. Neun Galerien stammen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Noch länger ist die Liste der Rückkehrer, darunter Lelong aus Paris, Galleria d'Arte Moderna Maggiore (Bologna), Kurimanzutto (Mexiko-Stadt) oder Experimenter (Kalkutta).
Nur 15 Galerien aus Deutschland
Die Sektion „Insights“ steht theoretisch Galerien aus allen Ländern offen; gezeigt werden hier jedoch ausschließlich Positionen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Auch die 22 „Discoveries“ mit emerging artists sind sogar komplett aus der Region.
Aus Deutschland nehmen insgesamt 15 Galerien teil, die meisten aus Berlin wie etwa Esther Schipper oder Thomas Schulte. Aus dem Rheinland kommen lediglich Konrad Fischer, Sies und Höke aus Düsseldorf und der Kölner Jan Kaps. Er gehört zu den wenigen jungen Ausstellern aus Kontinentaleuropa.