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Instagram, Youtube, Facebook Die Verkaufsmasche der Netzköniginnen

Dagi Bee, Shirin David und Paola Maria sind die Superstars der Schönheitsbranche im Internet. Millionen Teenies vergöttern diese jungen Frauen - und kaufen, was sie empfehlen. Glänzende Geschäfte mit fadem Beigeschmack.
17.05.2017 - 10:49 Uhr 1 Kommentar

Düsseldorf „Folgt mir! Schaut meine Bilder und Videos! Gebt mir Herzchen! Redet mit mir!“ Diese vier Dinge sind die Basis, um durch das Internet bekannt zu werden. Reich werden so aber nur diejenigen, die ihre Prominenz in ein Geschäftsmodell verwandeln. Tausenden jungen Leuten gelingt dies recht schnell, indem sie mehr oder minder offen, aber ohne schlechtes Gewissen für Unternehmen aller Art werben.

Im Internet hat sich so eine Hackordnung herausgebildet. Beispiel Instagram: Schon bei wenigen tausend Followern verteilen Großkonzern kleine Geschenke an Netzstars, die andere beeinflussen und daher „Influencer“ genannt werden. Ab 10.000 Followern wird aus einem Hobby oft eine Nebenbeschäftigung, die etwas einbringt.

Ein lohnendes Geschäft ist das Netz ab 100.000 Fans, wenn Follower fleißig Herzchen verteilen, kommentieren und auf Tipps anspringen. Auf dem Weg zu Multimillionären sind sogar die Netz-Königinnen Dagi Bee, Shirin David und Paola Maria. Wenn sie, wie in Düsseldorf auf dem Beauty-Event Glow, über einen roten Teppich flanieren, werden sie wie Popstars gefeiert.

Derartiges ist in der von Teenies dominierten Schönheits-Szene offenbar normal. Auf alle, die nicht in dieser Beauty-Welt leben, wirkt es dagegen befremdlich. Zumal die rund 5000, meist blutjungen Fans auch kräftig in den Geldbeutel greifen: Sie zahlen ordentlich Eintritt für das Event, sie blechen für ein Date mit ihrem Star, und sie kaufen Kosmetika, Kleider sowie Schmuck ihrer Stars.

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    Zehn Netzköniginnen

    #COACHELLA - Weekend 2 - DAY 1 ✨👏🏼🎉

    Ein Beitrag geteilt von Dagi Bee (@dagibee) am

    Sundays at home 🐯

    Ein Beitrag geteilt von Shirin David (@shirindavid) am

    staring into your soul 📸 @maervle

    Ein Beitrag geteilt von MRS BELLA (@mrsbella) am

    Mein NEUES VIDEO ist online! 😍 ➡️ What I got for Christmas 2016!🎄❤️ ' LINK IN DER BIO☝🏼️🎉

    Ein Beitrag geteilt von Julia Beautx 💗🌵 (@juliabeautx) am

    ☝🏻I don't sweat - I sparkle! 😅✨#shiny #sweatingbeauties

    Ein Beitrag geteilt von Sophia Thiel (@pumping.sophia.thiel) am

    let's wander where the wifi is weak ____ 📷: @maervle

    Ein Beitrag geteilt von Shanti Joan Tan (@shantijoantan) am

    #casual 📸 @julian_mathieu_ im @waldorfastoria

    Ein Beitrag geteilt von Diana (@dianazurloewen) am

    Guten Morgen meine Lieben ❤

    Ein Beitrag geteilt von Daniela Katzenberger (@danielakatzenberger) am

    Das hat alles einen faden Beigeschmack, weil das Kernpublikum so jung ist und die Vorbilder allerlei Produkte zum Teil extrem pushen. Davon profitieren die Unternehmen der Schönheitsbranche. Kein Wunder, dass die Veranstalter der Glow mehr als 90 „Premium Partner“ hatten, darunter so bekannte Konzerne wie die Drogeriemarktketten „dm“ und „Rossmann“ und Beautymarken wie Estée Lauder oder Lancôme.

    Mit Influencern das eigene Geschäft zu treiben, ist für viele Unternehmen der Schönheitsbranche inzwischen normal. Einen der Topstars im Netz zu verpflichten und mit diesem eine eigene Kollektion zu entwickeln, wird zur Regel. Einige der neuen Schönheitsköniginnen gehen jedoch bereits deutlich darüber hinaus, so wie Dagi Bee, der auf Instagram fast fünf Millionen folgen.

    Reichweite zählt und zahlt sich in barer Münze zurück
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    1 Kommentar zu "Instagram, Youtube, Facebook: Die Verkaufsmasche der Netzköniginnen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich verstehe das alles nicht.....Du etwa Annette?

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