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Rolex, Omega und Breitling Das sind die Uhren-Trends 2019

Chrono24, die Handelsplattform für Luxusuhren, hat das Suchverhalten seiner Nutzer ausgewertet: Der Trend geht hin zum Handgelenksschmuck mit Vorgeschichte.
14.12.2019 Update: 16.12.2019 - 10:32 Uhr Kommentieren
Längst nicht mehr nur dazu da, die Zeit abzulesen: Luxusuhren können auch Geldanlage sein. Quelle: dpa
Boomendes Statussymbol

Längst nicht mehr nur dazu da, die Zeit abzulesen: Luxusuhren können auch Geldanlage sein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Geschäft mit Luxusuhren brummt. Auch 2019 steigt die Nachfrage nach dem teuren Schmuck für das Handgelenk – vor allem bei getragenen Uhren mit einer persönlichen Vorgeschichte. Chrono24, der Online-Marktplatz für Luxusuhren, verkaufte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben deutlich über 100.000 Uhren. Das Transaktionsvolumen lag für 2019 bei 1,5 Milliarden Euro. Aus dem Suchverhalten der Nutzer hat das Unternehmen jetzt das „Uhrenjahr 2019“ analysiert.

Ein Indiz für die gestiegene Nachfrage an Luxusuhren liefern die einzelnen Preissegmente. Das Interesse an Uhren, die zwischen 10.000 und 25.000 Euro kosten, ist im Vergleich zu 2018 um 19 Prozent gestiegen – in der Preisklasse über 25.000 sogar um 35 Prozent.

2019 brachten die über 3000 Händler und 30.000 Privatverkäufer, die auf Chrono24 Angebote einstellen, vor allem Uhren der Marken Rolex, Omega und Breitling an den Mann oder die Frau. Besonders beliebt waren dabei die Modelle Rolex GMT Master II, Rolex Submariner und Rolex Daytona. Ein Grund dafür, dass der Onlinehandel mit Luxusuhren so floriert ist, dass viele Modelle – gerade von familiengeführten Manufakturen wie Rolex oder Audemars Piguet – die große Nachfrage nicht immer bedienen können.

Käufer müssen dann vom stationären Handel abweichen und auf Onlinehändler ausweichen. Das schlägt sich auch in der Werteentwicklung einzelner Modelle nieder. Beispiel GMT Master II „Pepsi“: Der Marktpreis des Modells von Rolex liegt bei Chrono24 100 Prozent über dem offiziellen Preis des Herstellers. Dazu kommt, dass Käufer auf Chrono24 zu 70 Prozent Uhren aus dem Ausland beziehen oder beziehen müssen, während nur 30 Prozent der verkauften Chronographen innerhalb eines Landes den Besitzer wechseln.

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    „Wie erleben eine Renaissance der mechanischen Uhr“, ergänzt Tim Stracke, CEO von Chrono24, die Entwicklung. „Eine persönliche Vorgeschichte der Uhr schreckt nicht mehr ab, sondern ist für viele Menschen etwas ganz Besonderes.“ Die Wertsteigerungen gerade im teureren Segment machten die Uhren zur interessanten Wertanlage, sagt Stracke weiter. Die Zahlen des Unternehmens belegen das: Etwa 65 Prozent der Uhren-Liebhaber suchen mittlerweile auch nach gebrauchten Modellen.

    Die fünf beliebtesten Uhren 2019 auf Chrono24
    Rolex Submariner
    1 von 5

    Die Submariner ist die Ikone unter den Taucheruhren. Seit Jahrzehnten hat sie sich nur in Nuancen verändert.

    (Foto: Chrono24)
    Rolex Datejust
    2 von 5

    Der Zeitmesser ist der Inbegriff für sportliche Eleganz und passt zu jedem Anlass.

    (Foto: Chrono24)
    Rolex GMT-Master II
    3 von 5

    Ein eleganter Allrounder mit zweiter Zeitzone. Ursprünglich wurde die Uhr für Piloten entwickelt.

    (Foto: Chrono24)
    Rolex Daytona
    4 von 5

    Der legendäre Racing Chronograph wurde vor allen Dingen durch den Träger Paul Newman weltberühmt.

    (Foto: Chrono24)
    Rolex Explorer
    5 von 5

    Die richtige Uhr für Entdecker. Hier trifft hervorstechende Ablesbarkeit auf robuste Eleganz.

    (Foto: Chrono24)

    Was die Optik der Schmuckstücke betrifft, deutet das Suchverhalten auf der Plattform darauf hin, dass der Trend zur eher sportlichen Uhr geht. Chrono24 macht das daran fest, dass sich Uhrenliebhaber häufiger für Modelle mit blauem Ziffernblatt interessieren. Schwarz sei weiterhing die am häufigsten angefragte Farbe.

    14 Prozent aller Anfragen beziehen sich mittlerweile aber schon auf Uhren mit blauem Ziffernblatt – das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Und auch beim Gehäuse setzt sich der Trend zu kleineren Modellen fort. Bei etwa 70 Prozent der auf Chrono24 angefragten Uhren handelt es sich um Gehäusegrößen zwischen 36 und 42 Millimeter Durchmesser.

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    Die Plattform selbst bekam erst im September eine Finanzspritze. Neue, aber auch alte Geldgeber investierten etwa 43 Millionen Euro. Chrono24-Chef Stracke will mit dem Geld den Service für Kunden verbessern und das eigene Geschäft weiter ausbauen. Dabei kann die 2003 gegründete Plattform nach eigenen Angaben bereits auf etwa acht Millionen Besucher monatlich verweisen. 250 Mitarbeiter arbeiten derzeit in Büros in Karlsruhe, Berlin, New York und Hongkong für den Onlinemarktplatz, der etwa 450.000 Uhren zum Verkauf anbietet.

    Mehr: Nach wie vor dominiert Rolex den Markt für Luxusuhren. Doch die Jahrescharts der Verkaufsplattform Chronext zeigen: Die Konkurrenz holt auf.

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