US-Aktien: Der größte Hedgefonds der Welt sieht diese vier Probleme
Düsseldorf. US-Präsident Donald Trump hat einen Zollstreit gestartet, der zu einem Zollkrieg auszuarten droht. Am Mittwochabend kündigte er an, einen Zoll von 25 Prozent auf Autoimporte in die USA zu erheben. Die Europäische Union kündigte bereits Gegenmaßnahmen an, auch Kanada will darüber diskutieren.
Es sind nicht die ersten Zölle, die Trump erhoben hat. Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners warnt daher vor den Folgen für die Börse: „Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem sich die Spirale aus Zöllen und Gegenzöllen immer schneller drehen kann. Und langfristige Gewinner kennt ein Handelsstreit nicht.“
Denn die Zölle verteuern die importierten Produkte. Das führt generell zu höheren Preisen – auch weil der Druck auf die heimischen Unternehmen sinkt, bessere und günstigere Produkte anzubieten. Dadurch wachsen die Unternehmen langsamer, investieren weniger und schaffen weniger Jobs, was sich auf die Wirtschaft und den Aktienmarkt auswirkt.
Diesen Merkantilismus beobachtet Greg Jensen mit Sorge. Er ist Co-Chefanlagestratege bei Bridgewater Associates, dem weltweit größten Hedgefonds. „Wir glauben, dass dieser Wandel Fragen und Risiken aufwirft, mit denen sich die Anleger auseinandersetzen müssen“, schreibt Jensen in seiner aktuellen Marktanalyse. Er sieht speziell den US-Markt vor großen Herausforderungen und nennt dafür vier Gründe.