Märkte Insight: So lässt sich das Nvidia-Risiko deutlich verringern
Es hatte sich in den Ausblicken der Analysten bereits angebahnt: Nach jahrelangem Hype um Nvidia gab es am Donnerstag eine Enttäuschung trotz guter Umsatz- und Gewinnentwicklung.
Wegen der hohen Kosten für den Ausbau der Produktionskapazitäten des US-Herstellers von Chips für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) blieb die Gewinnmarge des Chipkonzerns mit 75,7 Prozent knapp hinter den Markterwartungen zurück. Und mit seinem Ausblick konnte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auch nicht ganz die hochgesteckten Erwartungen erfüllen.
Schon im vorbörslichen Handel sackten die Aktien deutlich ab und vernichteten einen Buchwert von 200 Milliarden Dollar, zum Börsenstart am Donnerstag verlor die Aktie gut drei Prozent. Zum Glück für die Anlieger hielten sich die Auswirkungen auf andere große Tech-Werte in Grenzen.
Strategen befürchten seit Längerem, dass Nvidia Opfer seines eigenen Erfolgs werden könnte: Das Unternehmen hat seinen Wert seit der Einführung des auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Textprogramms ChatGPT im November 2022 fast verzehnfacht und ist zum zweitgrößten Wert im US-Aktienindex S&P 500 aufgestiegen.