Aktienkurs: Vier Dax-Aktien mit Durchstartpotenzial
Verluste, wegbrechende Cashflows, hohe Schulden oder eine miserable Aktienkursentwicklung – einige Unternehmen werden zum notwendigen Wandel gezwungen.
Foto: GettyDüsseldorf. Eine Woche nach seinem Rekordhoch ist der deutsche Leitindex Dax in seine alte Handelsspanne zurückgekehrt und stabilisiert sich bei knapp unter 16.000 Punkten. Ein Grund dafür ist, dass die meisten Unternehmen trotz teurer Energie, steigender Preise und Zinsen, Ukrainekrieg und Rezessionssorgen gut verdienen und oftmals sogar Rekordgewinne in diesem Jahr einfahren werden.
Doch es gibt auch Aktien, die ihr Potenzial noch nicht entfaltet haben. Vier Dax-Konzerne haben sich 2023 einen radikalen Konzernumbau samt Kosteneinsparungen und stärkerer Fokussierung bis hin zum Chefwechsel verordnet. Nicht ganz freiwillig, sondern weil Verluste, wegbrechende Cashflows, hohe Schulden oder die miserable Aktienkursentwicklung sie dazu zwingen.
Das Handelsblatt beleuchtet die Perspektiven dieser Konzerne hinsichtlich ihres Geschäftsmodells, der Verschuldung, der Konzerngewinne, ihrer Aktienbewertung und den Aussichten. Gemeinsam ist allen vieren, dass ihre Aktienkurse weit unter den alten Rekordhochs notieren, auch wenn drei Aktien bereits angesprungen sind.
Die meisten Kaufurteile: Siemens-Energy
Mit einem Kursplus von mehr als 50 Prozent in den letzten sechs Monaten zählt der Kraftwerksbauer Siemens Energy zu den erfolgreichsten deutschen Aktien. Dabei gehört die von Siemens an die Börse gebrachte Tochter zu den wenigen deutschen Konzernen, die in den vergangenen zwei Jahren Geld verbrannt haben.