Anlage: Infrastruktur muss überall erneuert werden – Neue Chancen für Anleger
Infrastruktur wird als Investitionsmöglichkeit für Anleger interessanter.
Foto: IMAGO/Jochen TackHamburg. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Digitalisierung und dazu der Übergang in eine CO2-neutrale Welt: Die globalen Trends fordern eine moderne Infrastruktur. Dabei geht es nicht nur um Straßen, Schienen und Häfen. Es geht auch um Rechenzentren, Glasfasernetze, Wasserversorgung, die Produktion erneuerbarer Energien, Stromnetze und vieles mehr. Die Liste ist lang, der Kapitalbedarf groß.
Die Beratungsgesellschaft Oxford Economics schätzt in seinem „Global Infrastructure Outlook“ den Bedarf an Infrastrukturausgaben weltweit bis 2040 auf rund 3,7 Billionen Dollar pro Jahr. Zu viel für die öffentlichen Kassen, privates Kapital wird dringend gebraucht.
Für institutionelle Investoren ist Infrastruktur schon länger ein Anlagethema. Laut einer Umfrage des Investmenthauses Patrizia wollen rund 60 Prozent der befragten institutionellen Kunden den Infrastrukturanteil in ihren Portfolios in den nächsten fünf Jahren erhöhen, etwa jeder zehnte davon um mehr als 10 Prozent. Aber auch für Privatanleger wird der Zugang zum Thema Infrastruktur breiter. Sie können sich über neue Anlageprodukte an Infrastrukturprojekten beteiligen.
Ein Segment, das Finanzberater im Blick haben sollten. Schließlich ist Infrastruktur ein interessantes Segment. Infrastruktur punktet bei Investoren mit ihrem defensiven und diversifizierenden Charakter. Viele Infrastrukturprojekte bieten stabile laufende Erträge, die oft mit der Inflation steigen.