Anlagetrends: Wie Anleger in Wasser investieren können
Köln. Wasser ist ein knappes Gut. Obwohl Wasser zwei Drittel der Erdoberfläche bedeckt, sind nur weniger als drei Prozent davon trinkbar. Noch dazu ist dieses Trinkwasser äußerst ungleich verteilt. Besonders in den südlichen Ländern haben Milliarden von Menschen immer noch keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser.
Das soll sich nach dem Willen der Vereinten Nationen (UN) ändern. Die Folgen des Klimawandels sorgen für eine weitere Verknappung bei gleichzeitig steigendem Bedarf. „Umso wichtiger ist es, die bestehende Wasserinfrastruktur zu verbessern und neue Maßnahmen für eine nachhaltige Wasserversorgung zu ergreifen“, sagt Andreas Fruschki von Allianz Global Investors.
Das bietet Chancen für Anleger. Doch wie können sie in den Sektor investieren?
Fruschki managt den Allianz Global Water Fonds (ISIN: LU1890834598). Er investiert nicht in Wasser als Rohstoff selbst, sondern in Unternehmen, die Lösungen anbieten, mit denen Wasser effizienter genutzt werden kann.
„Wir versuchen, der Bewältigung der Wasserknappheit durch unsere Investments mit drei Lösungswegen zu begegnen“, erklärt der Fondsmanager. „Zunächst über das Thema Wasserversorgung. Darunter fallen Unternehmen mit Bezug zu Wasserspeicherung, aber auch Wassernetzbetreiber sowie Lösungsanbieter rund um Pumpen und Leitungen.“