Bitcoin Halving: Lohnt sich jetzt die Investition in Bitcoin, Frau Gehra?
Frankfurt. Seit Jahresanfang ist der Bitcoin-Kurs stark gestiegen: von gut 40.000 auf fast 65.000 Dollar. Mitte März gab es gar ein neues Rekordhoch von 73.750 Dollar, zuletzt drückte der Angriff des Irans auf Israel den Kurs wieder.
Nun stand das sogenannte Bitcoin-Halving an, das rund alle vier Jahre stattfindet. Es ist erst das vierte überhaupt in der Geschichte der ältesten und wichtigsten Kryptowährung, die Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto 2009 ins Leben rief.
Im Zuge des Halvings halbiert sich die Belohnung für die Verifizierung von Bitcoin-Transaktionen, sodass das Angebot neuer Bitcoin fortan langsamer wächst.
Dank dieser künstlichen Verknappung sollte der Bitcoin-Kurs theoretisch steigen. Zumindest tat er das, historisch, bislang jedes Mal, in den Monaten danach jeweils um mehrere Hundert Prozent. Wird es diesmal auch so sein? Zeit, um bei Katharina Gehra nachzufragen.
Die Krypto-Fondsmanagerin gründete 2019 das Blockchain-Echtzeitanalysehaus Immutable Insight. Sie betreibt mit „Block 52“ einen der erfolgreichsten deutschen Blockchain-Podcasts und verwaltete früher den ersten Bafin-registrierten Krypto-Hedgefonds in Deutschland.
Lesen Sie hier das Interview zum Bitcoin-Halving mit Katharina Gehra:
Frau Gehra, wann haben Sie Ihren ersten Bitcoin gekauft?
Anfang 2017, da lag der Kurs knapp über 1000 Dollar.
Wow! Mittlerweile liegt er bei fast 65.000 Dollar.
Ja, leider habe ich zwischenzeitlich auch mal verkauft. Ich muss also auch noch ganz brav wie alle anderen arbeiten.
Zu Jahresbeginn lag der Bitcoin-Kurs noch knapp über 40.000 Dollar. Seitdem gab es mehrere Rekordhochs. Ist die aktuelle Rally gerechtfertigt?