Cybersecurity: Mit diesen Aktien von Cybersecurity-Spezialisten können Anleger vom Kampf gegen Hacker profitieren
Der Schutz vor Angriffen auf IT-Infrastruktur, Services, private Informationen, Passwörter oder Apps ist weder von Jahreszeiten noch von Konjunkturzyklen abhängig.
Foto: Juice/REX/ShutterstockSan Francisco. Das Geschäftsmodell der digitalen Erpressung hat Konjunktur. Jüngstes Beispiel: JBS, der weltgrößte Fleischerzeuger der Welt, hat in der vergangenen Woche ein Lösegeld von elf Millionen Dollar gezahlt, um seine Computer und Daten wieder in Besitz nehmen zu können. Das lenkt den Blick der Anleger auf die Cybersecurity-Spezialisten.
Viele der Aktien in der Branche haben ein beachtliches Kursniveau erreicht. Allerdings hatten Techaktien 2021 Gegenwind an den Börsen, auch die Bewertung einiger Security-Aktien ist gedämpft worden. Dafür, dass die Kurse steigen, spricht, dass ihr Service weiterhin gefragt ist: So wollen nach der jüngsten Studie des Cybersecurity-Anbieters Splunk 88 Prozent der Befragten die Ausgaben für die IT-Sicherheit „steigern“, 35 Prozent sogar „signifikant“.
Wie können Anleger von diesem Trend profitieren?
Einstieg per ETF
Wer die Aktienauswahl scheut, kann auf börsengehandelte Fonds wie den Global X Cybersecurity (ISIN US37954Y3844) oder den First Trust NASDAQ CEA Cybersecurity ETF (ISISN IE00BF16M727) setzen.
Wer sich zutraut, selbst eine Auswahl zu treffen, muss zunächst zwischen indirekten und direkten Cybersecurity-Werten unterscheiden. Indirekte Werte sind Aktien wie die von Microsoft. Der Konzern hat die Sicherheit für das eigene Betriebssystem mit dem „Windows Defender“ in die eigene Hand genommen, schützt seine Cloud „Azure“ selbst und bietet Dienste für Kunden an.